Dass man als amtsbekannter Schwarzfahrer besser nicht direkt vor einer Polizeidienststelle auffallen sollte, ignorierte ein 64-Jähriger am Freitag völlig. Er blockierte mit seinem Wohnmobil mutwillig einen Streifenwagen.
Dreistes Parkmanöver direkt vor der Wache
Am Freitag (16.01.2026) steuerte ein 64-jähriger Mann aus einem Nachbarlandkreis sein Wohnmobil nach Parsberg. Sein Ziel: Die Innenstadt zum Einkaufen. Doch anstatt einen regulären Parkplatz zu suchen, stellte er sein großes Gefährt direkt vor der Polizeidienststelle auf dem Gehweg ab.
Dabei ging er besonders dreist vor: Er parkte das Wohnmobil so eng an einen auf dem Behördengelände abgestellten Streifenwagen, dass dieser im Einsatzfall blockiert gewesen wäre. Danach verschwand der Mann seelenruhig zu Fuß in Richtung Stadt.

Polizei reagiert sofort: Abschleppwagen statt Wohnmobil
Die Beamten der PI Parsberg trauten ihren Augen kaum, als sie die Blockade bemerkten. Eine Überprüfung der Personalien des Halters ergab schnell, dass der Mann bereits mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis polizeilich in Erscheinung getreten war.
Da der 64-Jährige offensichtlich erneut ohne gültigen Führerschein am Steuer saß und zudem mutwillig ein Einsatzfahrzeug zuparkte, fackelte die Polizei nicht lange:
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Das Wohnmobil wurde umgehend abgeschleppt.
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Die Fahrzeugschlüssel wurden zur Gefahrenabwehr sichergestellt.
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Ein neues Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.
Als der Mann von seinem Einkauf zurückkehrte, war sein Wohnmobil weg. Den Heimweg in den Nachbarlandkreis musste er schließlich unfreiwillig zu Fuß antreten.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Parsberg, vor der Polizeidienststelle |
| Zeit | Freitag, 16.01.2026 |
| Beteiligter | 64-jähriger Deutscher (Nachbarlandkreis) |
| Fahrzeug | Wohnmobil |
| Verstoß | Fahren ohne Fahrerlaubnis, Blockieren eines Einsatzfahrzeugs |
| Folge | Abschleppung, Schlüsselentzug, Strafverfahren |
