Von riskanten Fahrmanövern bis zu schweren Sachbeschädigungen – die Polizei Amberg hatte ein intensives Wochenende.

 

Amberg Polizei
Foto: Symbolbild

 

Riskantes Fahrmanöver beendet – Betriebserlaubnis erloschen

Polizei – In der Nacht zum Montag beobachtete eine Polizeistreife in der Wingershofer Straße einen 18-jährigen Fahrer aus Sulzbach-Rosenberg, der bei Straßenglätte mehrfach stark beschleunigte und dabei die Hinterachse seines BMW ausbrechen ließ. Zeitweise nutzte er beide Fahrspuren. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten unerlaubte und nicht zugelassene Fahrzeuganbauten fest – die Betriebserlaubnis erlosch sofort. Der junge Mann muss sich nun wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung und die Straßenverkehrszulassungsordnung verantworten. Glücklicherweise kam es zu keiner konkreten Gefährdung.

Mehrere Fälle von Sachbeschädigung

Zwischen Samstagabend und Sonntagmittag wurden in der Crayerstraße alle vier Reifen eines geparkten VW zerstochen. Der entstandene Schaden liegt bei rund 400 Euro. Die Polizei ermittelt und bittet unter 09621/8900 um Hinweise.

In der Sebastian-Münster-Straße wurde zudem die Motorhaube eines abgestellten Autos beschädigt: Ein Unbekannter ritzte den Schriftzug „Nazi“ sowie ein Hakenkreuz ein. Der Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Auch hier bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

Zwei Unfälle durch Unachtsamkeit

Am Sonntagabend kam es auf der Regensburger Straße zu einem Auffahrunfall: Ein 32-jähriger Autofahrer erkannte das verkehrsbedingte Abbremsen eines vorausfahrenden 35-Jährigen zu spät und fuhr auf. Beide Beteiligten blieben unverletzt, der Schaden beträgt rund 1.000 Euro.

Bereits am Nachmittag stieß ein 28-jähriger Autofahrer auf der Hockermühlstraße frontal mit dem Wagen eines 40-jährigen entgegenkommenden Fahrers zusammen, nachdem er zur Unfallvermeidung nach links auswich. Beide Männer blieben unverletzt, jedoch entstand ein Sachschaden von etwa 18.000 Euro. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.

Polizei – Geschwindigkeitskontrollen: Zwei Spitzenreiter erwischt

Am 21. November führte die Verkehrspolizei eine Kontrolle auf der Staatsstraße 2166 bei Vilseck durch. Fünf Beanstandungen wurden registriert, der Spitzenwert lag bei 159 km/h statt erlaubten 100 km/h. Der Fahrer muss nun mit 480 Euro Bußgeld, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Am 23. November kontrollierte die Polizei auf der B85 im Bereich Sulzbach-Rosenberg. Hier wurden 54 Verstöße festgestellt. Ein Pkw-Fahrer hielt mit 117 km/h in der 70er-Zone den traurigen Rekord und muss 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Fahrverbot für einen Monat erwarten.