Eskalation während einer Hilfsmaßnahme: Ein stark betrunkener Mann hat am Donnerstag Sanitäter während der Fahrt ins Krankenhaus massiv angegriffen. Statt medizinischer Hilfe erwartete ihn eine Nacht in der Ausnüchterungszelle und ein Strafverfahren.
Aggression statt Dankbarkeit
Am Donnerstag (12.02.2026) gegen 18:00 Uhr sollte ein 46-jähriger Chamer aufgrund seines übermäßigen Alkoholkonsums medizinisch versorgt werden. Der Plan des Rettungsdienstes war es, den Mann sicher in das Chamer Krankenhaus zu bringen. Doch bereits während des Transports schlug die Stimmung des Patienten in blanke Aggression um.

Sanitäter beleidigt und angespuckt
Der Mann verhielt sich im Rettungswagen zunehmend unkontrolliert:
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Verbale Attacken: Er beleidigte und bedrohte die eingesetzten Rettungssanitäter mehrfach.
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Körperlicher Übergriff: Den Gipfel der Respektlosigkeit erreichte der 46-Jährige, als er einen der Sanitäter absichtlich anspuckte.
Aufgrund dieses gefährlichen Verhaltens wurde die Polizeiinspektion Cham zur Unterstützung hinzugezogen.
Nacht in der Polizeizelle
Die Staatsanwaltschaft ordnete nach Kenntnisnahme des Sachverhalts umgehend eine Blutentnahme an. Nachdem diese durchgeführt worden war, wurde der Mann zur Ausnüchterung und zur Unterbindung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Er verbrachte die gesamte Nacht in einer Zelle. Auf ihn kommen nun Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und tätlichem Angriff zu.
📋 Kompakt-Faktencheck: Vorfall Rettungsdienst Cham
| Detail | Fakten |
| Ort | Rettungswagen (Transportweg nach Cham) |
| Zeitpunkt | Donnerstag, 12.02.2026, ca. 18:00 Uhr |
| Beschuldigter | 46-jähriger Deutscher |
| Taten | Beleidigung, Bedrohung, Bespucken von Sanitätern |
| Konsequenz | Blutentnahme, Nacht in Polizeigewahrsam, Strafanzeige |
