Ein 53-Jähriger wollte sich über eine Verwarnung beschweren – doch sein Fahrzeug war ein Sicherheitsrisiko auf vier Rädern.

 

Polizei
Foto: Symbolbild

 

Beschwerde führt zu überraschender Wendung

Am Freitagmittag erschien ein 53-jähriger Mann aus dem östlichen Landkreis in der Polizeiinspektion Neustadt a.d.Waldnaab, um sich über eine Verwarnung wegen einer abgelaufenen Hauptuntersuchung seines Volvos zu beschweren. Als Beweis legte er einen Prüfbericht vor, der jedoch das Gegenteil seiner Behauptung belegte: Insgesamt 17 Mängel waren darin aufgeführt, darunter 14 erhebliche.

Massive Sicherheitsmängel am Fahrzeug

Der Bericht enthielt zudem den dringenden Hinweis, mit dem Wagen keine Fahrten mehr durchzuführen. Tatsächlich war die lange Mängelliste alarmierend: Reifen ohne ausreichende Profiltiefe, teilweise bereits sichtbar beschädigte Karkassen, ein undichter Motor, verschlissene Bremsbeläge, ein fehlerhaftes ABS-System sowie defekte Licht- und Blinkanlagen. Das Fahrzeug war damit kaum verkehrssicher.

Polizei reagiert sofort

Auf Nachfrage gab der Mann an, mit genau diesem Volvo zur Dienststelle gefahren zu sein. Angesichts des Zustands des Pkw stellte die Polizei das Fahrzeug umgehend sicher. Es wurde vereinbart, dass der Mann den Volvo entweder durch einen Abschleppdienst oder erst nach dem Austausch der Reifen abholen darf.

Weitere Konsequenzen

Neben der ursprünglichen Verwarnung wegen der abgelaufenen Hauptuntersuchung muss der 53-Jährige nun mit weiteren Ordnungswidrigkeiten rechnen. Die Polizei betonte, dass derartige Mängel ein erhebliches Risiko für den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer darstellen.