Die Polizeiinspektion Regensburg Süd nutzte den Montag für einen intensiven Schulungs- und Kontrolltag. Während die Beamten ihr Wissen über ausländische Führerscheine vertieften, wurden im Stadtgebiet zahlreiche Verstöße geahndet.
Fokus auf Sicherheit: Fünf Stunden Dauerpräsenz
Am Montag (23.02.2026) bezogen zehn Einsatzkräfte für fünf Stunden Stellung. Neben einer stationären Kontrollstelle in der Obertraublinger Straße waren die Beamten auch mobil im gesamten Regensburger Stadtgebiet unterwegs.
Die Bilanz der Überprüfungen:
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Fahrtüchtigkeit: Bei drei Fahrzeugführern erhärtete sich der Verdacht auf Drogenkonsum. Zur Beweissicherung wurden Blutentnahmen durchgeführt.
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Ablenkung & Sicherung: Fünf Fahrer wurden mit dem Handy am Steuer erwischt, zwei weitere hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt.
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Fahren ohne Fahrerlaubnis: Ein 38-jähriger Bulgare legte zwar einen bulgarischen Führerschein vor, für diesen bestand jedoch eine behördliche Sperre in Deutschland. Da er keine neue Genehmigung eingeholt hatte, wurde die Weiterfahrt unterbunden.

Wissen als Waffe gegen Verkehrsdelikte
Der Clou der Aktion: Vor dem Einsatz absolvierten die Beamten eine interne Fortbildung. Schwerpunkt war der rechtlich komplexe Umgang mit ausländischen Fahrerlaubnissen.
Durch die direkte Anwendung des gelernten Wissens in der Praxis – wie im Fall des 38-jährigen Bulgaren – konnten die Ausbildungseffekte sofort gesichert werden. Die PI Regensburg Süd plant bereits weitere Übungstage dieser Art, um die Verkehrsicherheit in der Domstadt nachhaltig zu erhöhen.
📋 Kompakt-Faktencheck: Kontrolltag Regensburg
| Detail | Fakten |
| Datum / Dauer | 23.02.2026 / 5 Stunden |
| Ort | Obertraublinger Straße & Stadtgebiet Regensburg |
| Kräfte | 10 Kontrollkräfte der PI Regensburg Süd |
| Drogenverdacht | 3 Fälle (Blutentnahme erfolgt) |
| Besonderheit | Kombination aus Fortbildung und Kontrolle |
