Mehrere Unfälle und Betrugsfälle hielten die Polizei Schwandorf am Mittwoch und in den vergangenen Wochen auf Trab.

Pkw an Tankstelle beschädigt
Polizei Schwandorf. Am Mittwoch gegen 05:15 Uhr stellte ein 53-jähriger Oberfranke seinen Wagen auf dem Gelände der Esso-Tankstelle in Wackersdorf ab. Als er zurückkehrte, war der rechte Außenspiegel beschädigt. Der Verursacher war nicht vor Ort. Eine Polizeistreife sichtete die Videoaufnahmen und identifizierte einen polnischen Sattelzug. Gegen den Fahrer laufen Ermittlungen wegen Unfallflucht. Der Schaden am Pkw beträgt rund 1.000 Euro.
Bei der Sichtung der Aufnahmen fiel außerdem auf, dass derselbe Sattelzug bereits am Vortag eine Grünfläche der Tankstelle beschädigt hatte. Auch hier entfernte sich der Fahrer, ohne den Schaden zu melden.
Fußgänger auf Parkplatz angefahren
Gegen 06:40 Uhr erfasste eine 46-jährige Rumänin auf dem Parkplatz eines Betriebs am Ahornhof einen querenden Fußgänger. Der 52-Jährige wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Audi beträgt rund 200 Euro.
Fahrradfahrer durch Alkohol-Fahrerin verletzt
Um 13:05 Uhr stieß eine 49-jährige Toyota-Fahrerin in der Wackersdorfer Straße mit einem Fahrradfahrer zusammen. Sie wollte vom Parkplatz eines Verbrauchermarktes auf die Straße einbiegen und übersah den Radfahrer. Der Mann stürzte und verletzte sich leicht am Knie.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Fahrerin über zwei Promille hatte. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an, stellte den Führerschein sicher und leitete ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.
Polizei – Mehrere Online-Banking-Angriffe
In den vergangenen Wochen wurden mehrere Schwandorfer Opfer digitaler Angriffe auf ihre Bankkonten. Eine 64-jährige Frau bemerkte zwei Abbuchungen über rund 60 Euro zugunsten von Amazon und ließ daraufhin ihre Kreditkarte sperren.
Ein 60-jähriger Mann meldete einen Abbuchungsversuch von rund 1.200 Euro, der rechtzeitig gestoppt werden konnte. Außerdem wurde ein 59-jähriger Schwandorfer durch einen unberechtigten Telefonvertragsabschluss geschädigt – knapp 1.000 Euro wurden abgebucht.
Die Polizei ermittelt wegen Computerbetrugs, Fälschung beweiserheblicher Daten und Ausspähens von Daten.
