Ein 89-jähriger Autofahrer verlor am Samstagnachmittag in Steinberg am See die Geduld. Weil er trotz Sperrung weiterfahren wollte, stieß er mit seinem Wagen gegen einen jungen Feuerwehrmann.

 

Eskalation an der Absperrung

Am Samstag (14.02.2026) gegen 15:45 Uhr wollte ein 89-jähriger Steinberger die Nittenauer Straße befahren. Aufgrund des laufenden Faschingszuges war die Straße jedoch für den gesamten Verkehr gesperrt. Als ein 25-jähriger Feuerwehrmann, der als Absperrposten eingesetzt war, dem Senior die Durchfahrt verweigerte, versuchte dieser offensichtlich, seinen Weg mit Gewalt zu erzwingen.

Steinberg am See, Feuerwehr, Polizei
Foto: Symbolbild

Zusammenstoß glücklicherweise ohne Verletzungen

Der Senior lenkte sein Fahrzeug gegen den 25-Jährigen, wobei es zum Zusammenstoß kam. Glücklicherweise blieb der Feuerwehrmann bei dem Vorfall unverletzt. Trotz des glimpflichen Ausgangs hat das Verhalten des 89-Jährigen nun massive rechtliche Konsequenzen.

Strafverfahren eingeleitet

Die Polizei versteht bei Angriffen auf Rettungskräfte keinen Spaß. Den Fahrzeugführer erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren. Die Vorwürfe wiegen schwer:

  • Tätlicher Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen (Feuerwehrkräfte im Einsatz).

  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.


📋 Kompakt-Faktencheck: Vorfall in Steinberg am See

Detail Fakten
Ort Nittenauer Straße, Steinberg am See
Zeitpunkt Samstag, 14.02.2026, 15:45 Uhr
Anlass Absperrung wegen Faschingszug
Beteiligte 89-jähriger Fahrer, 25-jähriger Feuerwehrmann
Folge Keine Verletzungen, aber Strafanzeigen