Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in Mötzing einen Unfall und verließ die Unfallstelle. Die Polizei griff ihn später zu Hause auf.

Unfall an der Einmündung zur B8
Am späten Abend des 11. April 2026 ereignete sich im Landkreis Regensburg ein bemerkenswerter Verkehrsunfall. Gegen 23:29 Uhr befuhr der Fahrer eines Dacia die Kreisstraße 8 in Mötzing. An der Einmündung zur Bundesstraße 8 übersah er offensichtlich das Ende der Straße und überquerte die B8 ungebremst. Ein Zusammenstoß mit einem querenden Fahrzeug konnte nur knapp vermieden werden. Der Dacia schoss über einen Graben und kam auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand.
Fahrer verlässt Unfallstelle unerlaubt
Nach dem Vorfall verschloss der Fahrer seinen beschädigten Pkw, an dem ein Schaden von rund 3.000 Euro entstand. Er blieb unverletzte. Statt die Polizei zu verständigen, ließ sich der Mann von einem Angehörigen abholen und zu seiner Wohnanschrift bringen.
Ermittlung an der Wohnanschrift
Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Wörth an der Donau trafen den Mann kurz darauf an seiner Wohnadresse an. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert, der weit über der gesetzlichen Fahrtüchtigkeitsgrenze lag. Infolgedessen wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Dashcam liefert Beweismittel
Eine im Dacia installierte Dashcam zeichnete die gesamte Fahrt auf. Diese Aufnahmen werden im kommenden Gerichtsverfahren als Beweismittel dienen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Konsequenzen von Trunkenheit im Verkehr
Beispiele: Führerscheinentzug, hohe Geldstrafen, Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr (bei Ersttat ohne Gefährdung), MPU-Anordnung.
