Regensburg

Am Dienstagabend (31. Dezember) versuchten zwei syrische Jungen im Alter von 16 und 14 Jahren in einer Regionalbahn eine Zugbegleiterin mit falschen Fahrscheinen zu täuschen. Der ältere der beiden leistete nach einem gescheiterten Fluchtversuch am Hauptbahnhof Regensburg Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zwei Bundespolizisten verletzten sich bei dem Vorfall leicht.

Bundespolizei Regensburg

Ersten Ermittlungen zufolge legte gegen 17:40 Uhr ein 16-jähriger Syrer in einer Regionalbahn von Neustadt an der Donau der Zugbegleiterin das Deutschlandticket seines syrischen Freundes vor. Der 14-jährige zeigte wiederum eine ungültige Bescheinigung seiner Schule vor. Die Zugbegleiterin erkannte den Schwindel und informierte das Bundespolizeirevier Regensburg.

Als eine Bundespolizeistreife am Bahnsteig 3 zum Zug eilte, versuchte der 16-Jährige wegzulaufen. Um den Jugendlichen aufzuhalten blockierten die Beamten den Fluchtweg. Der 16-Jährige versuchte an der Streife vorbeizukommen. Dabei stieß er gegen einen Eisenträger der Bahnüberdachung und fiel in die Arme der Beamten. Die Polizisten unterbanden die weitere Flucht, indem sie den Jugendlichen zu Boden brachten. Nachdem der 16-Jährige versuchte sich loszureißen, fesselten die Beamten ihn.

Zwei der eingesetzten Polizisten verletzten sich bei dem Vorfall leicht.

Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt gegen den 16-Jährigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Betrugs. Den 14-Jährigen zeigten die Beamten ebenfalls wegen Betrugs an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Polizisten die Minderjährigen aus der Dienststelle. Das zuständige Jugendamt wird über die eingeleiteten Ermittlungsverfahren unterrichtet.