Regensburg
Am Sonntagabend (13. April) hat ein – zu diesem Zeitpunkt unbekannter – Mann am Hauptbahnhof Regensburg mit einem Faustschlag den Unterkiefer eines 30-Jährigen gebrochen. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt.
Gegen 20:00 Uhr informierte die Notfallleitstelle die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen darüber, dass ein Mann auf dem Arcadensteg am Hauptbahnhof Regensburg stark im Gesicht blutet. Eine alarmierte Streife des Bundespolizeireviers Regensburg fand am Einsatzort den verletzten Deutschen und eine Zeugin vor. Beide waren eindeutig als Fans des SSV-Jahn Regensburg erkennbar.

Im Zuge erster Ermittlungen stellten die Beamten mithilfe der Videoauswertung fest, dass es zwischen dem Verletzten und drei weiteren Personen zuerst zu einer verbalen Auseinandersetzung im Bereich des Arcadensteges gekommen war. Im weiteren Verlauf eskalierte der Streit zu wechselseitigen Körperverletzungen zwischen dem Geschädigten und einem Mann aus der Personengruppe.
Der Unbekannte schlug dabei dem Geschädigten mit der Faust von der Seite so stark auf das Kinn, dass der Kiefer des Angegriffenen doppelt gebrochen wurde. Dann entfernte sich der Schläger vom Tatort. Die alarmierte Bundespolizeistreife leistete sofort Erste-Hilfe bei dem blutüberströmten Mann. Der verständigte Rettungsdienst hat ihn dann in das Uniklinikum Regensburg eingeliefert, wo er weiter ärztlich versorgt wurde.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem mutmaßlichen Täter verliefen zunächst negativ. Eine Bundespolizeistreife erkannte den Tatverdächtigen jedoch am Montagmorgen (14. April) im Bahnhof Regensburg. Bei dem Mann handelt es sich um einen 18-jährigen Bulgaren.
Die Beamten nahmen den Mann mit auf die Dienststelle und führten ihn nach Rücksprache mit der Staatanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vor. Nach der Richtervorführung wurde der 18-Jährige unter Auflagen wieder auf freiem Fuß gesetzt. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen Körperverletzung.
