Am Regensburger Hauptbahnhof eskalierte ein Angriff eines alkoholisierten Mannes. Zwei Reisende und mehrere Bundespolizisten wurden attackiert. Der Tatverdächtige sitzt nun in Untersuchungshaft.

Regensburg – Aggressiver Mann greift Reisende an
Am Mittwochabend kam es am Regensburger Hauptbahnhof zu einem gewalttätigen Vorfall. Gegen 19:30 Uhr meldete ein Passant einen aggressiven Mann am Bahnsteig drei. Der 34-jährige Tunesier soll nach ersten Erkenntnissen auf zwei 18-jährige Reisende – einen Ukrainer und einen Türken – eingeschlagen haben. Eine Bundespolizeistreife traf kurz darauf ein und stoppte die Auseinandersetzung bei der Bahnhofsüberführung.
Widerstand gegen Polizeimaßnahmen
Der stark alkoholisierte Mann verweigerte die Durchsuchung nach Ausweispapieren und gefährlichen Gegenständen. Da er sich aggressiv zur Wehr setzte, mussten ihn die Beamten fesseln und zur Dienststelle bringen. Auf dem Weg dorthin beleidigte er eine Polizistin und spuckte ihr ins Gesicht. Außerdem trat er nach der Beamtin und traf sie am Oberschenkel.
Attacken setzen sich auf der Wache fort
Auch auf der Dienststelle zeigte der 34-Jährige weiterhin massiven Widerstand. Während der Durchsuchung trat er erneut mit den Füßen nach den Beamten. Ein Atemalkoholtest wurde von ihm verweigert, weshalb der Bereitschaftsstaatsanwalt eine Blutentnahme anordnete. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung ein.
Richter ordnet Untersuchungshaft an
Nach seiner vorläufigen Festnahme wurde der Mann am Donnerstag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaft. Eine Streife der Bundespolizei brachte den 34-Jährigen anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.
