Dank des schnellen Eingreifens der Kriminalpolizei Regensburg konnte jedoch ein 35-jähriger Geldabholer direkt auf frischer Tat festgenommen werden.

 

Fünfstelliger Betrag für „Online-Broker“

Die Seniorin interessierte sich für eine im Internet beworbene Investitionsmöglichkeit. Als sie am 22. Januar 2026 bei ihrem vermeintlichen Broker nachfragte, ob sie das Geld auch bar einzahlen könne, witterten die Betrüger ihre Chance. Ein persönliches Treffen am Wohnort der Frau wurde vereinbart.

Bei der Übergabe eines hohen fünfstelligen Eurobetrags schlug die Falle jedoch für die Gegenseite zu: Beamte der Kriminalpolizei Regensburg überwältigten den Abholer noch vor Ort. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 35-jährigen Ukrainer, der extra aus Tschechien angereist war.

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Foto: Symbolbild

Haftbefehl erlassen

Der Mann, der offensichtlich als Kurier für ein kriminelles Netzwerk agierte, wurde dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, woraufhin der 35-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Die Ermittlungen zu den Hintermännern der Cybertrading-Bande dauern an.


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Ort Landkreis Regensburg
Datum 22. Januar 2026
Masche Cybertrading Fraud (Anlagebetrug)
Schadenssumme Hoher fünfstelliger Eurobereich
Festnahme 35-jähriger Ukrainer (Haftbefehl erlassen)
Behörde Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

⚠️ Präventionshinweise: So schützen Sie sich vor Anlagebetrug

  • Keine Barzahlungen: Seriöse Finanzdienstleister schicken niemals Boten zu Ihnen nach Hause, um Bargeld für Online-Investitionen abzuholen.

  • Unrealistische Renditen: Wenn Gewinne von 10 % oder mehr pro Monat versprochen werden, handelt es sich fast immer um Betrug.

  • Druck vermeiden: Lassen Sie sich niemals zu schnellen Entscheidungen drängen. Betrüger nutzen oft künstlichen Zeitdruck.

  • Anbieter prüfen: Recherchieren Sie auf den Seiten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), ob das Unternehmen zugelassen ist.