Die Bundespolizei nahm zwei per Haftbefehl gesuchte Männer fest. Zudem kam es zu mehreren Körperverletzungsdelikten rund um den Bahnhof.

Zwei Festnahmen am Regensburger Hauptbahnhof
Regensburg. Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen zieht nach dem Wochenende vom 21. bis 23. November eine deutliche Bilanz: Gleich zwei gesuchte Männer konnten am Hauptbahnhof Regensburg festgenommen werden.
Am Freitagmittag kontrollierte eine Streife einen 69-jährigen Deutschen in der Bahnhofshalle. Ein Datenabgleich ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts Schwandorf vorlag – wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Mann war erst im September nach einer zweimonatigen Haftstrafe wegen Diebstahls entlassen worden. Die Beamten lieferten ihn umgehend in die Justizvollzugsanstalt Regensburg ein.
Rangelei unter Jugendlichen – Ermittlungen eingeleitet
Am Samstagabend beobachteten Einsatzkräfte über die Videoüberwachung eine handfeste Auseinandersetzung am Arcadensteg. Ein 15-jähriger Ukrainer soll einen anderen Jugendlichen beleidigt, zu Boden gestoßen und mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Eine ärztliche Behandlung war nicht nötig, jedoch wurde die Jacke des Opfers beschädigt. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung. Der Jugendliche wurde anschließend an seine Mutter übergeben, nachdem Ausländeramt und Jugendgerichtshilfe informiert worden waren.
Regensburg – Angriff mit Krücke – Tatverdächtiger festgenommen
Am Sonntagabend meldete ein 25-jähriger Mann, in einem Gastronomiebetrieb von einem Unbekannten mit einer Gehhilfe geschlagen worden zu sein. Der mutmaßliche Täter, ein 66-jähriger Rumäne, wurde wenig später am Busbahnhof gestellt. Er soll den Geschädigten unvermittelt von hinten angegriffen haben, wodurch dieser leichte Verletzungen erlitt.
Gegen den Tatverdächtigen wurde wegen Körperverletzung ermittelt – zusätzlich lag gegen ihn ein Haftbefehl wegen Hausfriedensbruchs vor. Am Folgetag wurde er in die Justizvollzugsanstalt gebracht.
