Regensburg, Attacke, Bundespolizei Schwandorf Eskalation, Weiden
Foto: Symbolbild

Zwei ungewöhnliche Vorfälle beschäftigten die Bundespolizei am Regensburger Hauptbahnhof. Während ein Mann sich quasi selbst stellte, wurde ein anderer beim Vandalismus an einem Streifenwagen gefasst.

Kuriose Nachfrage führt ins Gefängnis

Am späten Dienstagabend gegen 23:40 Uhr ereignete sich am Hauptbahnhof eine filmreife Szene. Ein 36-jähriger Deutscher sprach von sich aus eine Streife der Bundespolizei an. Seine ungewöhnliche Frage: Ob gegen ihn aktuell ein Haftbefehl vorliege. Die Beamten überprüften die Personalien und stellten fest, dass der Mann recht behalten sollte. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe suchte ihn tatsächlich wegen Trunkenheit im Verkehr.

Ersatzfreiheitsstrafe statt Barzahlung

Da der Mann die geforderte Geldstrafe von knapp 3.000 Euro nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Polizisten fest. Da die Justizschulden nicht beglichen wurden, blieb den Beamten keine Wahl: Sie lieferten den 36-Jährigen zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe direkt in die Justizvollzugsanstalt ein. Der freiwillige Check endete somit hinter Gittern.

Regensburg – Streifenwagen per Videoüberwachung bewacht

Bereits in den frühen Morgenstunden gegen 04:45 Uhr sorgte ein 54-jähriger Mann für Aufsehen. Er wurde über die Videoüberwachung dabei beobachtet, wie er mutwillig den Scheibenwischer eines geparkten Dienstfahrzeuges abknickte. Eine Streife eilte sofort zum Parkplatz und nahm den Täter noch auf frischer Tat fest. Bei der Überprüfung seiner Daten kamen zudem mehrere Fahndungsnotierungen zur Aufenthaltsermittlung ans Licht. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.


📌 Fakten auf einen Blick

  • Ort: Regensburg Hauptbahnhof
  • Zeit: Dienstag, 31.03.2026, 04:45 Uhr und 23:40 Uhr
  • Beteiligte: Bundespolizei Regensburg, zwei deutsche Staatsangehörige (36 und 54 Jahre)
  • Delikte: Vollstreckungshaftbefehl (Trunkenheit), Sachbeschädigung am Dienst-Kfz