Zwei unbekannte Täter lockten ihre Opfer in eine Falle, besprühten sie mit Pfefferspray, bedrohten sie mit dem Tod und flüchteten mit dem Bargeld.

Hinterhalt am Bahnsteig 1

Am Montagabend (19.01.2026) gegen 18:45 Uhr traf sich ein Kaufinteressent in Begleitung eines Bekannten am Bahnsteig 1 des Regensburger Hauptbahnhofs. Geplant war die Abwicklung eines Autokaufs. Das Geld – eine Summe von 3.000 Euro – war nach ersten Erkenntnissen bereits im Vorfeld übergeben worden.

Doch statt der Fahrzeugpapiere und des Wagens präsentierte der vermeintliche Verkäufer plötzlich ein Pfefferspray. Er sprühte dem Käufer unvermittelt ins Gesicht und ging körperlich auf ihn los.

Regensburg, Bundespolizei, Kurzmeldungen
Foto: Symbolbild

Todesdrohungen und Flucht durch den Bahnhof

Als der Begleiter des Opfers eingreifen wollte, schaltete sich ein zweiter Komplize ein und stieß ihn weg. Die Täter schrien Drohungen aus und riefen, sie würden den Käufer „abstechen“, sollte er nicht verschwinden. Als die Geschädigten versuchten, den Tätern in einen bereitstehenden Zug zu folgen, kam es zu einer erneuten Pfefferspray-Attacke.

In dem darauffolgenden Chaos teilten sich die Angreifer auf: Einer flüchtete über den Arcadensteg, der andere rannte durch den Haupteingang des Bahnhofs ins Freie. Eine sofortige Großfahndung der Bundes- und Landespolizei im Nahbereich blieb bislang erfolglos.

Ermittlungen laufen – Videoaufnahmen werden ausgewertet

Das Bundespolizeirevier Regensburg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Betrugs aufgenommen. Die Auswertung der Videoüberwachung am Bahnhof läuft bereits auf Hochtouren, um die Identität der Täter festzustellen.


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Ort Regensburg Hauptbahnhof, Bahnsteig 1
Zeit Montag, 19.01.2026, ca. 18:45 Uhr
Beute 3.000 Euro Bargeld
Tatmittel Pfefferspray, körperliche Gewalt, Todesdrohungen
Täter Zwei unbekannte Männer
Fluchtweg Arcadensteg & Hauptausgang

H1: Brutaler Raub am Hauptbahnhof: Autokäufer mit Pfefferspray attackiert und um 3.000 Euro betrogen

Ein vermeintlicher Autokauf am Regensburger Hauptbahnhof endete am Montagabend in einer Gewaltorgie. Zwei unbekannte Täter lockten ihre Opfer in eine Falle, besprühten sie mit Pfefferspray, bedrohten sie mit dem Tod und flüchteten mit dem Bargeld.

Hinterhalt am Bahnsteig 1

Am Montagabend (19.01.2026) gegen 18:45 Uhr traf sich ein Kaufinteressent in Begleitung eines Bekannten am Bahnsteig 1 des Regensburger Hauptbahnhofs. Geplant war die Abwicklung eines Autokaufs. Das Geld – eine Summe von 3.000 Euro – war nach ersten Erkenntnissen bereits im Vorfeld übergeben worden.

Doch statt der Fahrzeugpapiere und des Wagens präsentierte der vermeintliche Verkäufer plötzlich ein Pfefferspray. Er sprühte dem Käufer unvermittelt ins Gesicht und ging körperlich auf ihn los.

Todesdrohungen und Flucht durch den Bahnhof

Als der Begleiter des Opfers eingreifen wollte, schaltete sich ein zweiter Komplize ein und stieß ihn weg. Die Täter schrien Drohungen aus und riefen, sie würden den Käufer „abstechen“, sollte er nicht verschwinden. Als die Geschädigten versuchten, den Tätern in einen bereitstehenden Zug zu folgen, kam es zu einer erneuten Pfefferspray-Attacke.

In dem darauffolgenden Chaos teilten sich die Angreifer auf: Einer flüchtete über den Arcadensteg, der andere rannte durch den Haupteingang des Bahnhofs ins Freie. Eine sofortige Großfahndung der Bundes- und Landespolizei im Nahbereich blieb bislang erfolglos.

Ermittlungen laufen – Videoaufnahmen werden ausgewertet

Das Bundespolizeirevier Regensburg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Betrugs aufgenommen. Die Auswertung der Videoüberwachung am Bahnhof läuft bereits auf Hochtouren, um die Identität der Täter festzustellen.


📋 Kompakt-Faktencheck

Details Information
Ort Regensburg Hauptbahnhof, Bahnsteig 1
Zeit Montag, 19.01.2026, ca. 18:45 Uhr
Beute 3.000 Euro Bargeld
Tatmittel Pfefferspray, körperliche Gewalt, Todesdrohungen
Täter Zwei unbekannte Männer
Fluchtweg Arcadensteg & Hauptausgang

📢 Zeugenaufruf der Bundespolizei

Die Bundespolizei sucht Zeugen, die den Vorfall am Bahnsteig 1 beobachtet haben oder Hinweise zu den flüchtigen Personen geben können. Insbesondere Reisende, die um 18:45 Uhr am Hauptbahnhof waren, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt das Bundespolizeirevier Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2001 (oder jede andere Polizeidienststelle) entgegen.