Ein besonderes Talent eines Bundespolizisten wurde einem 35-jährigen Tunesier am Samstagabend in Regensburg zum Verhängnis. Trotz der Menschenmengen am Regensburger Arcadensteg erkannte ein „Super-Recognizer“ den Mann wieder.

 

Regensburg – Spezialeinheit mit Adleraugen: Kontrolle am Arcadensteg

Am Samstag (28. Februar) gegen 18:00 Uhr bewies ein Beamter der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen am belebten Arcadensteg seine außergewöhnliche Fähigkeit. Er identifizierte einen 35-jährigen Mann allein aufgrund seines Aussehens als gesuchte Person.

  • Hintergrund: Sogenannte Super-Recognizer besitzen die seltene Gabe, Gesichter überdurchschnittlich gut wiederzuerkennen – selbst wenn diese nur kurz auf Überwachungsaufnahmen oder Fahndungsfotos zu sehen waren.

  • Der Treffer: Die anschließende Kontrolle der Personalien bestätigte den Verdacht des Beamten sofort. Gegen den Tunesier lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Regensburg wegen Diebstahls vor.

 

Regensburg, Attacke, Bundespolizei Schwandorf Eskalation
Foto: Symbolbild

 

Regensburg – Haftbefehl vollstreckt: Ab in die JVA

Nach der Festnahme am Arcadensteg brachten die Beamten den 35-Jährigen zur Dienststelle.

  • Justiz-Folgen: Am darauffolgenden Sonntag wurde der Mann dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.

  • Einlieferung: Da der Haftbefehl bestätigt wurde, lieferten Bundespolizisten den Dieb unmittelbar danach in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Regensburg ein.


📋 Kompakt-Faktencheck: Festnahme durch Super-Recognizer