Was als harmloser Flirt auf einer Plattform begann, endete in einer Geldforderung über 4.000 Euro und einer Drohung, die sein gesamtes soziales Umfeld hätte erreichen können.
Von Tinder in die Erpresserfalle
Am Sonntagnachmittag (01.02.2026) nahm das Unheil seinen Lauf. Ein 27-Jähriger chattete zunächst über eine Dating-Plattform mit einer vermeintlich interessierten Frau. Das Gespräch verlagerte sich schnell auf andere Medienseiten, wo der Kontakt immer intimer wurde.
Während eines Videoanrufs ließ sich der junge Mann dazu verleiten, sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen. Was er nicht ahnte: Die Täterin filmte ihn heimlich dabei. Unmittelbar nach dem Telefonat schlug die Falle zu. Die Unbekannte forderte ultimativ 4.000 Euro – andernfalls werde sie das delikate Video in sozialen Netzwerken verbreiten.

Richtig reagiert: Polizei eingeschaltet
Trotz des enormen psychischen Drucks bewahrte der 27-Jährige einen kühlen Kopf. Er überwies kein Geld, sondern wandte sich sofort an die Polizei. Den Beamten gelang es, die relevanten Chatverläufe als Beweismittel zu sichern. Die Ermittlungen wegen Erpressung laufen auf Hochtouren.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Schmidmühlen |
| Datum / Zeit | Sonntag, 01.02.2026, ca. 14:00 Uhr |
| Geschädigter | 27-jähriger Mann |
| Masche | Sextortion (Erpressung mit Intimaufnahmen) |
| Forderung | 4.000 Euro |
| Status | Ermittlungen dauern an, keine Zahlung geleistet |
⚠️ Wichtiger Warnhinweis der Polizei: Sextortion
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche. Wenn Sie betroffen sind:
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Kein Geld zahlen! Die Erpressung endet nach einer Zahlung meist nicht.
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Kontakt sofort abbrechen! Sperren Sie den Account der Täter.
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Beweise sichern! Erstellen Sie Screenshots von Chats und Profilen.
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Polizei verständigen! Erstatten Sie umgehend Anzeige.
