Ein ungewöhnlicher Fall von Selbstjustiz beschäftigt derzeit die Polizei in Schwandorf. Eine 35-jährige Frau nutzte ihren Besuch bei ihrem getrenntlebenden Ehemann, um eigenmächtig Geld von dessen Konten abzuheben – angeblich, um bestehende Schulden zu begleichen.

Zugriff auf Online-Banking und EC-Karte
Wie ein 38-jähriger Schwandorfer am Ostermontag (06.04.2026) zur Anzeige brachte, ereignete sich der Vorfall bereits Ende März. Seine noch Ehefrau war gemeinsam mit dem 15-jährigen Sohn bei ihm zu Besuch. In einem unbeobachteten Moment nutzte die Frau ihr bekannte Zugangsdaten, um sich in das Online-Banking des Mannes einzuloggen. Dort buchte sie unbefugt einen Betrag von 640 Euro vom Sparkonto auf das Girokonto um.
Sohn hebt Bargeld am Automaten ab
Damit nicht genug: Mutter und Sohn verschafften sich zudem die EC-Karte des 38-Jährigen. Mit dieser begab sich der Jugendliche zu einem Geldautomaten und hob 620 Euro in bar ab. Bei der anschließenden Rückgabe der Karte erklärten die beiden dem verdutzten Ehemann, dass mit diesem Geld nun bestehende Schulden bei der Frau getilgt seien.
Rechtliche Konsequenzen
Der Schwandorfer war mit dieser eigenmächtigen Art der Kontoklärung keineswegs einverstanden und erstattete nun offiziell Anzeige. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen die 35-jährige Frau und ihren Sohn aufgenommen. Im Raum steht der Vorwurf des Betrugs sowie des unbefugten Zugriffs auf elektronische Daten.
📌 Fakten auf einen Blick
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