Schwandorf
Foto: Polizei Schwandorf

Ein riskantes Fahrmanöver an der Autobahnauffahrt Schwandorf Süd führte am Mittwochnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei der Aufnahme stellten die Beamten fest, dass der Verursacher gar nicht am Steuer hätte sitzen dürfen.

Gegen 16:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zur Kreisstraße SAD 2 gerufen. Im Bereich der Auffahrt zur Autobahn kam es zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Ein 32-jähriger Syrer mit Wohnsitz in Schwandorf wollte den Fahrstreifen wechseln. Dabei übersah er offensichtlich den Wagen eines 51-jährigen Schwandorfers. Die Fahrzeuge stießen mit solcher Wucht zusammen, dass beide Autos nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme stießen die Polizisten auf Ungereimtheiten. Der Unfallverursacher war bei den deutschen Behörden mit unterschiedlichen Personalien registriert. Eine tiefgreifende Recherche der Beamten brachte schließlich die Wahrheit ans Licht: Dem Mann war bereits vor längerer Zeit die Fahrerlaubnis entzogen worden. Er besaß somit keine gültige Berechtigung, das Fahrzeug zu führen.

Obwohl beide Unfallbeteiligten glücklicherweise unverletzt blieben, hat der Vorfall für den Verursacher ein juristisches Nachspiel. Die Polizei unterband jede weitere Fahrt. Gegen den Mann wurde umgehend ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zudem wird geprüft, inwieweit die falschen Identitätsangaben weitere rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.


📌 Fakten auf einen Blick

  • Ort: Kreisstraße SAD 2, Autobahnauffahrt Schwandorf Süd
  • Zeit: Mittwoch, 01.04.2026, ca. 16:30 Uhr
  • Beteiligte: Fahrer (32) ohne Führerschein, Fahrer (51)
  • Schaden: Ca. 30.000 Euro Sachschaden (beide Pkw abgeschleppt)