Eine 24-jährige Autofahrerin übersah am Sonntagabend eine offizielle Straßensperre in der Hoher-Bogen-Straße. Trotz ausgelöster Airbags und eines Kleinkindes an Bord blieb das Unglück für die Beteiligten glimpflich.
Kollision mit abgesperrtem Sicherungsfahrzeug
Obwohl der große Faschingszug am Sonntag bereits beendet war, mussten viele Straßen für die anschließende Reinigung gesperrt bleiben. Gegen 17:30 Uhr befuhr eine 24-jährige Schwandorferin die Hoher-Bogen-Straße. Dabei übersah sie das Fahrzeug eines 20-Jährigen, das dort zur Absicherung der Zugstrecke als Fahrzeugsperre positioniert war.
Trotz eingeschaltetem Warnblinklicht am stehenden Sicherungsfahrzeug kam es zum Aufprall. Die Wucht war so groß, dass in den Unfallwagen beide Airbags auslösten, so die Polizei Schwandorf.

Großaufgebot an Rettungskräften
Da zunächst von Verletzten ausgegangen werden musste, eilte ein Großaufgebot an Helfern zur Unfallstelle. Neben dem Sanitätsdienst der Johanniter-Unfallhilfe waren auch der reguläre Rettungsdienst und die Feuerwehr vor Ort.
Glück im Unglück: Die Unfallverursacherin sowie ihr im Fahrzeug befindliches Kleinkind wurden vom Rettungsdienst gesichtet und konnten unverletzt vor Ort entlassen werden. Die Feuerwehr Kronstetten übernahm die Absicherung der Unfallstelle und reinigte die Fahrbahn.
Hoher Sachschaden
Die Bilanz des Unfalls ist jedoch teuer:
-
Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit.
-
Ein Abschleppdienst musste beide Pkw bergen.
-
Der Gesamtsachschaden wird auf rund 22.000 Euro geschätzt.
📋 Kompakt-Faktencheck: Unfall an Faschingssperre
| Detail | Fakten |
| Ort | Hoher-Bogen-Straße, Schwandorf |
| Zeitpunkt | Sonntag, 08.02.2026, 17:30 Uhr |
| Beteiligte | 24-jährige Fahrerin (Schwandorf); 20-jähriger Halter (Sperrfahrzeug) |
| Schadenshöhe | ca. 22.000 € |
| Besonderheit | Kleinkind im Auto; beide Airbags ausgelöst |
| Einsatzkräfte | Feuerwehr Kronstetten, Johanniter, Rettungsdienst |
