Ermittlungserfolg für die Kriminalpolizei Amberg: Nach mehreren Einbrüchen in ein Einfamilienhaus in Ursensollen, konnten drei Tatverdächtige festgenommen werden.

 

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Foto: Symbolbild

 

Mehrere Einbrüche – Waffenschrank entwendet

Im Gemeindebereich Ursensollen (Landkreis Amberg-Sulzbach) kam es Anfang November zu mehreren Einbrüchen in das Wohnhaus einer Seniorin. In der Nacht vom 8. auf den 9. November drangen zunächst unbekannte Täter in das Einfamilienhaus ein, durchsuchten mehrere Räume im Erdgeschoss und entwendeten unter anderem einen Waffenschrank mit mehreren Waffen, Schmuck sowie Bargeld.

Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg übernahm umgehend die Ermittlungen und führte eine umfassende Spurensicherung am Tatort durch. Auch Nachbarn wurden befragt, um mögliche Hinweise auf die Täter zu erlangen.

Tatverdacht erhärtet sich durch intensive Ermittlungen

Im Verlauf der Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen zwei bereits polizeibekannte Männer. Neben klassischer Ermittlungsarbeit kamen auch verdeckte Maßnahmen zum Einsatz. Dabei arbeitete die Kriminalpolizei Amberg eng mit der Kriminalpolizei Landshut zusammen.

Zugriff Mitte Dezember – Drei Personen festgenommen

Mitte Dezember kam es schließlich zum Zugriff. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und des Bayerischen Landeskriminalamts wurden insgesamt zwei Wohnungen durchsucht und drei Haftbefehle vollzogen.

In Ursensollen drang ein Unterstützungskommando der Bereitschaftspolizei in die Wohnung eines 45-jährigen rumänischen Tatverdächtigen ein und nahm diesen fest. Ein weiterer Zugriff erfolgte in Rottenburg an der Laaber, wo ein 35-jähriger Rumäne sowie eine 36-jährige Rumänin festgenommen wurden.

Ursensollen – Beweismittel sichergestellt – Haftbefehle erlassen

Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchungen stellten die Ermittler mehrere Gegenstände sicher, die eindeutig der Geschädigten aus Ursensollen und dem dortigen Einbruch zugeordnet werden konnten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehle gegen alle drei Tatverdächtigen. Sie wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.