Grenzkontrolle – Bei Grenzkontrollen in Waldsassen erwischte die Bundespolizei Waidhaus einen Vater und seinen Sohn beim Schmuggel gefährlicher Pyrotechnik aus Tschechien.


Grenzkontrolle
Bildquelle: Bundespolizei Waidhaus

Ein Familienausflug endete für einen 15-jährigen Jugendlichen und seinen Vater am Sonntag (9. November) an der deutsch-tschechischen Grenze. Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus kontrollierten das Duo bei Waldsassen und stellten dabei eine erhebliche Menge an verbotener Pyrotechnik sicher.

Der 15-Jährige war zunächst mit dem Fahrrad über einen grenznahen Wanderweg aus Tschechien eingereist. Auf Nachfrage bestritt er, verbotene Gegenstände mitzuführen. Eine Nachschau seiner Taschen brachte jedoch 14 pyrotechnische Artikel der Kategorien F3 und F4 zutage – mit einer Nettoexplosivstoffmasse von rund 1,7 Kilogramm.

Der Jugendliche gab an, die Feuerwerkskörper in Tschechien gekauft zu haben. Sein Vater sollte ihn in der Nähe mit dem Auto abholen, um die explosive Fracht gemeinsam nach Neckarsulm zu bringen. Eine sprengstoffrechtliche Erlaubnis konnte der Jugendliche selbstverständlich nicht vorweisen.

Die Beamten stellten die Feuerwerkskörper sicher und leiteten gegen Vater und Sohn ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Der „explosive Familienausflug“ endete damit an der Grenze – statt eines Feuerwerks gab es eine Anzeige.