Verkehrsunfall
Auffahrunfall auf der A93 sorgt für Polizeieinsatz
Verkehrsunfall – Am Montagnachmittag, den 30. Juni 2025, ereignete sich gegen 14:05 Uhr auf der A93 bei Schwarzenfeld ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein 61-jähriger Mann aus Regenstauf war mit seinem Mercedes-Benz samt Anhänger in Richtung Hof unterwegs. Im Bereich einer Tagesbaustelle auf Höhe der Anschlussstelle Schwarzenfeld wurde der Verkehr im Reißverschlussverfahren von der rechten auf die linke Fahrspur geleitet.

Verkehrsunfall – Unfallhergang mit drei beteiligten Fahrzeugen
Der Mercedes-Fahrer bremste abrupt ab und fuhr auf einen vorausfahrenden KIA auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls wiederum auf einen vor ihm fahrenden Kleintransporter geschoben. Trotz des Unfalls blieb es bei Sachschäden – verletzt wurde niemand. Der Sachschaden am Mercedes wird auf rund 6.500 Euro geschätzt, am KIA auf etwa 14.000 Euro und am Kleintransporter auf rund 1.500 Euro.
Haftbefehl gegen Unfallbeteiligten aus Österreich
Im Zuge der Unfallaufnahme stellten Beamte der Autobahnpolizeistation Schwandorf fest, dass gegen den 31-jährigen Fahrer des Kleintransporters aus Österreich ein offener Haftbefehl zur Strafvollstreckung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs bestand. Zudem wurde bekannt, dass dem Mann bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden war.
Die Weiterfahrt wurde daraufhin untersagt. Der Haftbefehl konnte durch die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von rund 350 Euro abgewendet werden. Gegen den Fahrer wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Amberg wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten.
Fazit: Konsequente Polizeiarbeit führt zu Feststellung eines Gesuchten
Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell eine Routinekontrolle im Rahmen einer Unfallaufnahme zu unerwarteten Feststellungen führen kann. Dank des aufmerksamen Handelns der Polizei Schwandorf wurde ein gesuchter Straftäter gestoppt und zur Rechenschaft gezogen.
