Ein dramatischer Vermisstenfall hielt am Montagabend die Stadt Sulzbach-Rosenberg in Atem. Bei eisigen Temperaturen suchten Polizei und Bürger stundenlang nach einem neunjährigen Jungen.
Suche bei Eis und Schnee
Am Montag (26.01.2026) schlug eine besorgte Mutter gegen 20:00 Uhr Alarm: Ihr neunjähriger Sohn war seit dem Nachmittag spurlos verschwunden. Angesichts des heftigen Schneetreibens und der Dunkelheit leitete die Polizei sofort eine Großfahndung ein. Während Streifenwagen die Sulzbacher Straße absuchten, informierten Beamte die Anwohner über Lautsprecherdurchsagen.
Die Hilfsbereitschaft der Bürger war überwältigend: Ein aufmerksamer Anwohner mobilisierte über Messenger-Gruppen weitere Passanten, die in enger Abstimmung mit der Polizei Suchtrupps bildeten.

Das Versteck unter der Hecke
Gegen 22:00 Uhr kam die erlösende Nachricht: Der Junge wurde auf einem Anwesen in der Sulzbacher Straße entdeckt. Er hatte sich in einem Gebüsch unter einer Hecke tief in den Schnee eingegraben. Trotz der Kälte blieb der kleine Ausreißer unverletzt.
Spezialauftrag: Kinderzimmer „monsterfrei“ machen
Der Grund für das riskante Versteckspiel rührte die Einsatzkräfte: Der Junge berichtete glaubhaft, dass in seinem Zimmer Monster wohnen würden, weshalb er sich nicht mehr nach Hause traute. Die Polizisten bewiesen daraufhin besonderes Fingerspitzengefühl und rüsteten sich für einen außergewöhnlichen Einsatz.
Mit „polizeilicher Spezialtechnik“ rückten die Beamten im Kinderzimmer an:
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Ein „Monsterscanner“ (der optisch einem EC-Karten-Lesegerät ähnelte) lokalisierte die Unholde.
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Ein „Monstersauger“ (mit frappierender Ähnlichkeit zu einem Handalkomaten) entfernte die ungebetenen Gäste endgültig.
Nachdem die Beamten das Zimmer offiziell für „monsterfrei“ erklärt hatten, konnte der sichtlich erleichterte Junge sicher in die Arme seiner überglücklichen Mutter übergeben werden.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Sulzbacher Straße, Sulzbach-Rosenberg |
| Zeit | Montag, 26.01.2026, 20:00 bis 22:00 Uhr |
| Vermisster | 9-jähriger Junge |
| Suchmaßnahmen | Polizeistreifen, Lautsprecherdurchsagen, Bürger-Suchgruppen |
| Ergebnis | Kind wohlauf; Zimmer erfolgreich von „Monstern“ befreit |
