Waldsassen
Foto: BP Waidhaus

Die Bundespolizei Waidhaus hat bei Grenzkontrollen in Waldsassen zwei täuschend echte Softair-Pistolen sichergestellt. Für die beiden 18-jährigen Besitzer hat die illegale Einfuhr nun strafrechtliche Folgen.

Kontrolle an der B299

Am Dienstagnachmittag stoppten Beamte der Bundespolizei zwei deutsche Staatsangehörige an der Bundesstraße B299. Die beiden jungen Männer waren gemeinsam über den ehemaligen Grenzübergang Waldsassen aus Tschechien eingereist. Auf Nachfrage gaben die 18-jährigen Fahrzeuginsassen zunächst an, keine verbotenen Gegenstände mitzuführen. Eine anschließende Durchsuchung des Autos belehrte die Beamten jedoch eines Besseren.

Waffen unter Jacken versteckt

Im Kofferraum des Wagens wurden die Polizisten fündig: Unter abgelegten Jacken versteckt entdeckten sie zwei Softair-Pistolen. Diese sind optisch echten Handfeuerwaffen täuschend ähnlich nachempfunden. Da den Waffen die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfzeichen fehlten, unterliegen sie in Deutschland der Erlaubnispflicht. Eine entsprechende Genehmigung konnten die beiden jungen Männer nicht vorweisen.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Die Bundespolizei beschlagnahmte die Pistolen sofort und brachte sie in die Asservatenkammer nach Waidhaus. Gegen die beiden Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Sie müssen sich nun wegen des illegalen Besitzes von Schusswaffen verantworten. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor dem Kauf solcher Anscheinswaffen im Ausland.


📌 Fakten auf einen Blick

  • Ort: B299 bei Waldsassen (ehem. Grenzübergang)
  • Zeit: Dienstag, 31.03.2026, Nachmittag
  • Beteiligte: Bundespolizei, zwei 18-jährige Deutsche
  • Sicherstellung: Zwei Softair-Pistolen ohne Prüfzeichen