Nach dem Tötungsdelikt in Waldsassen stehen nun weitere Erkenntnisse fest. Mehrere Schusswaffen wurden gesichert – der Tatverdächtige sitzt in Haft.

Mehrere Waffen in Wohnung entdeckt
Nach dem Tötungsdelikt in Waldsassen haben Ermittler in der Wohnung des 67-jährigen Tatverdächtigen mehrere Schusswaffen aufgefunden und sichergestellt. Waffenexperten des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA) waren von Beginn an in die Maßnahmen eingebunden.
Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Kriminalpolizei davon aus, dass der Mann die mutmaßliche Tatwaffe legal besessen hat. Die Beamten stehen hierzu in engem Austausch mit der Waffenbehörde des Landratsamts Tirschenreuth.
BLKA und Rechtsmedizin unterstützen Ermittlungen
Gemeinsam mit dem Rechtsmedizinischen Institut der Universität Erlangen unterstützten die BLKA-Spezialisten die kriminalpolizeiliche Arbeit vor Ort. Ziel ist es, den genauen Ablauf der Tat zu rekonstruieren und zweifelsfrei festzustellen, welche der sichergestellten Waffen als Tatwaffe infrage kommt. Zur Klärung der endgültigen Todesursache des 64-jährigen Opfers wurde eine Obduktion angeordnet.
Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Der 67-jährige Tatverdächtige wurde am Freitag, 8. Dezember, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf. dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Anschließend wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er sich nun in Untersuchungshaft befindet.
