Eine ungewöhnliche Mitteilung über eine Person auf der Autobahn führte am Sonntagabend zu einem handfesten Rauschgiftfund. Eine 39-jährige Frau war als Tramperin auf der A93 unterwegs, hatte jedoch eine „nicht geringe Menge“ illegaler Substanzen im Gepäck.
Auffällige Tramperin an der Anschlussstelle
Am Sonntagabend (01.02.2026) gegen 20:30 Uhr informierten Verkehrsteilnehmer die Polizei über eine Person, die sich im Bereich der Anschlussstelle Weiden-Süd auf der Fahrbahn der A93 aufhielt. Die herbeigeeilten Einsatzkräfte trafen vor Ort auf eine 39-jährige tschechische Staatsangehörige. Die Frau, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, gab an, per Anhalter von Österreich auf dem Weg in ihr Heimatland zu sein.

Fund bei Durchsuchung: Rauschgift und Feinwaage
Da die Frau einen deutlich verhaltensauffälligen Eindruck machte und offensichtlich selbst unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde sie zur Dienststelle verbracht. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamten Amphetamin in nicht geringer Menge sowie eine Feunwaage.
Aufgrund der aufgefundenen Gegenstände übernahm die Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. die weiteren Ermittlungen. Das Rauschgift und das Equipment wurden sichergestellt. Nach der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wurde die Frau wieder auf freien Fuß gesetzt, sieht sich nun jedoch einem Strafverfahren wegen eines schweren Rauschgiftdelikts gegenüber.
📋 Kompakt-Faktencheck: Rauschgiftfund A93
| Details | Information |
| Ort | BAB A93, Anschlussstelle Weiden-Süd |
| Datum / Zeit | Sonntag, 01.02.2026, ca. 20:30 Uhr |
| Beschuldigte | 39-jährige Tschechin (ohne festen Wohnsitz in DE) |
| Sicherstellung | Amphetamin (nicht geringe Menge), Feinwaage |
| Zustand | Frau stand selbst unter Drogeneinfluss |
| Behörde | Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. |
