Ein 64-jähriger Mann bedrohte Rettungskräfte mit einem Messer, woraufhin die Polizei die Ortsmitte absperren musste.
Eskalation während medizinischer Behandlung
Am Dienstag (27.01.2026) gegen Mittag wurde der Rettungsdienst zunächst zu einer medizinischen Behandlung in die Wohnung eines 64-Jährigen in der Ortsmitte von Zeitlarn gerufen. Während der Versorgung kam es zu einem unvorhersehbaren Zwischenfall: Der Patient zog plötzlich ein Messer. Die Sanitäter reagierten besonnen, zogen sich sofort aus der Gefahrenzone zurück und alarmierten die Polizei.

Deeskalation statt Spezialeinsatz
Zahlreiche Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Regenstauf eilten zum Einsatzort. Da der Mann das Messer weiterhin drohend in der Hand hielt, wurden vorsorglich polizeiliche Spezialeinheiten angefordert.
Den Beamten vor Ort gelang es jedoch durch geduldiges Zureden und gezielte Deeskalationsmaßnahmen, die Situation zu entschärfen. Nach längerer Ansprache legte der 64-Jährige die Waffe schließlich ab und gab auf. Die Spezialeinheiten mussten nicht mehr eingreifen.
Keine Verletzten – Einweisung in Fachklinik
Dank des schnellen Eingreifens und der professionellen Verhandlungsführung wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Der Mann wurde im Anschluss aufgrund seines Zustandes in eine Fachklinik eingewiesen. Für unbeteiligte Anwohner bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Zeitlarn, Ortsmitte (Lkr. Regensburg) |
| Zeit | Dienstag, 27.01.2026, Mittagsstunden |
| Beteiligte | 64-jähriger Mann, Rettungsdienst, PI Regenstauf |
| Vorfall | Bedrohung mit Messer während medizinischer Behandlung |
| Ergebnis | Aufgabe nach Ansprache, keine Verletzten, Einweisung in Klinik |
