Verletzte gab es vor allem bei Fahrradunfällen, während die Feuerwehren größere Schäden verhindern konnten.
Waldbrand schnell unter Kontrolle
Am Donnerstagabend gegen 18.40 Uhr wurde östlich von Holzhammer bei Schnaittenbach ein Waldbrand gemeldet. Rund 150 Einsatzkräfte aus mehreren Feuerwehren rückten an und konnten die etwa 2.500 Quadratmeter große Brandfläche zügig unter Kontrolle bringen. Ein Feuerwehrmann erlitt während des Einsatzes Kreislaufbeschwerden und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei nicht von Brandstiftung aus. Weitere Informationen zum richtigen Verhalten bei Waldbränden bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter dem Begriff <a href=“https://www.bbk.bund.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Waldbrand</a>.
Bereits am Nachmittag war es in einer Kleingartenanlage am Erzberg in Amberg zum Brand einer Gartenlaube gekommen. Die als Geräteschuppen genutzte Hütte stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Der Sachschaden wird auf rund 2.500 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Auch hier schließt die Polizei vorsätzliche Brandstiftung nach aktuellem Stand aus.
Zwei Radfahrer verletzt
Gleich zwei Fahrradunfälle ereigneten sich am Donnerstag. In Amberg wollte ein 58-jähriger Autofahrer in einen Supermarktparkplatz einbiegen und übersah dabei einen 61-jährigen Radfahrer auf dem Radweg. Der Radfahrer musste stark bremsen, stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.
In Hirschau stürzte ein 60-jähriger Mountainbikefahrer alleinbeteiligt an einer Kreuzung, nachdem er verkehrsbedingt stark abbremsen musste. Auch er verletzte sich leicht und musste medizinisch versorgt werden.
Zahlreiche Temposünder erwischt
Die Verkehrspolizei führte am Donnerstag mehrere Geschwindigkeitskontrollen durch. Auf der Kreisstraße AM 15 bei Gailoh wurden innerhalb weniger Stunden 13 Verstöße festgestellt. Elf Fahrer erwartet nun eine Anzeige. Besonders eilig hatte es ein Autofahrer mit 122 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Ihn erwarten 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Auch auf der Staatsstraße 2120 bei Hahnbach wurden zahlreiche Temposünder kontrolliert. Insgesamt registrierten die Beamten 28 Verstöße. Spitzenreiter war ein Pkw-Fahrer mit 150 km/h bei erlaubten 100 km/h. Dafür drohen ihm 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ebenfalls ein Monat Fahrverbot.