Baum stürzt auf Auto, alkoholisierter Fahrer verunglückt und zahlreiche Tempoverstöße auf der B85. Die Polizei Amberg hatte am Wochenende und zu Wochenbeginn mehrere Einsätze zu bewältigen.
Unwetter verursacht Sachschaden
Am Montagmorgen gegen 04:30 Uhr sorgte ein Unwetter in Amberg für einen Feuerwehreinsatz. In der Rembrandtstraße stürzte ein Baum mit einem Durchmesser von etwa 20 bis 30 Zentimetern auf ein geparktes Auto. Die Feuerwehr entfernte den Baum. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen im deutlich vierstelligen Eurobereich liegen.
Alkoholunfall endet glimpflich
Bereits am Sonntagabend, kurz vor 23:00 Uhr, kam ein 50-jähriger Autofahrer in der Leopoldstraße in Amberg aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Betonabsperrung. Durch den Aufprall kippte das Fahrzeug auf die Seite.
Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol eingeleitet. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro. Weitere Verkehrsteilnehmer wurden nicht verletzt.
Zahlreiche Temposünder auf der B85
Die Verkehrspolizeiinspektion Amberg führte am Wochenende zudem zwei Geschwindigkeitskontrollen auf der Bundesstraße 85 durch.
Am Samstag, 27. Juni, wurden im Gemeindebereich Poppenricht zwischen 05:00 und 11:00 Uhr insgesamt 30 Verstöße festgestellt. Davon lagen 15 im Verwarnungs- und 15 im Anzeigenbereich. Der höchste gemessene Wert betrug 157 km/h bei erlaubten 100 km/h. Den Fahrer erwarten 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Am Sonntag, 28. Juni, kontrollierten die Beamten im Gemeindebereich Sulzbach-Rosenberg. Dabei wurden 18 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Elf Fahrer erhielten eine Verwarnung, sieben müssen mit einer Anzeige rechnen. Spitzenreiter war ein Autofahrer mit 150 km/h statt der erlaubten 100 km/h. Ihn erwarten 320 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und ebenfalls ein Monat Fahrverbot.
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