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Foto: Symbolbild

Der Unbekannte bat den jungen Mann um 100 Euro Bargeld und bot ihm als Pfand eine Armbanduhr sowie einen Ring an. Um Vertrauen zu erwecken, tauschten beide ihre Telefonnummern aus und vereinbarten eine Rückzahlung. Das Geld wechselte den Besitzer – doch anstatt zur nächsten Tankstelle zu fahren, verschwand der Mann in die entgegengesetzte Richtung. Wiederholte Anrufversuche des Geschädigten blieben ohne Ergebnis.

Bei der Polizeiinspektion Parsberg, wo der 25-Jährige Anzeige erstattete, wurde rasch klar: Der als Pfand überlassene Schmuck hatte nur minimalen Wert. Der Mann war auf die sogenannte Autobahngold-Betrugsmasche hereingefallen – ein bundesweit bekanntes Phänomen, bei dem Täter gezielt auf Landstraßen und Bundesstraßen andere Verkehrsteilnehmer ansprechen, eine Notlage vortäuschen und hochwertigen Schmuck als scheinbar wertvollen Pfand anbieten.

Der unbekannte Betrüger war mit einem älteren, blauen Pkw unterwegs. Er wird beschrieben als männlich, etwa 50 Jahre alt, rund 170 bis 175 cm groß, mit schwarzem, dünnem Haar und dunkler Kleidung.

Die Polizeiinspektion Parsberg bittet Zeugen, die am 1. April 2026 im Bereich Dietfurt / Mallerstetten verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 09492 / 94110 zu melden. Ausdrücklich aufgerufen sind auch mögliche weitere Opfer dieser Masche, die bislang keine Anzeige erstattet haben.