Bundespolizei, Furth im Wald
Foto: Symbolbild

Am Montagabend gegen 20:30 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei Waldmünchen die Fahrgäste im Einreisezug aus Prag. Dabei überprüften sie auch die Personalien eines 34-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Der Abgleich mit dem Fahndungssystem lieferte sofort ein Trefferbild: Gegen den Mann lag eine Ausschreibung zur Festnahme vor.

Die Staatsanwaltschaft Landshut suchte den Mann wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Da er eine verhängte Strafe offenbar noch nicht vollständig verbüßt hatte, stand eine Restfreiheitsstrafe von 55 Tagen offen. Zudem stellten die Polizisten fest, dass gegen den 34-Jährigen eine weitere Ausschreibung wegen eines bestehenden Einreiseverbotes vorlag.

Die Bundespolizisten erklärten dem Gesuchten noch im Zug die Festnahme und brachten ihn zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Bereitschaftsstaatsanwalt wurde der Mann am Folgetag in die Justizvollzugsanstalt Regensburg eingeliefert. Dort muss er nun seine ausstehende Freiheitsstrafe absitzen.


📌 Fakten auf einen Blick

  • Ort: Furth im Wald (Bahnhof/Zug)
  • Zeit: Montag, 30.03.2026, 20:30 Uhr
  • Beteiligte: Bundespolizei Waldmünchen, 34-jähriger Pole
  • Delikt: Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen Einreiseverbot