Am Grenzübergang Furth im Wald mussten Bundespolizisten zwei alkoholisierte Männer zu Boden bringen und fesseln. Die beiden Kosovaren weigerten sich, Anweisungen zu folgen, beleidigten und bedrohten die Beamten. 

Fehlende Dokumente führen zu Aggressionen

Am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr stoppte die Bundespolizei am Grenzübergang Furth einen Pkw mit deutscher Zulassung. Im Fahrzeug befanden sich drei Deutsche sowie zwei kosovarische Staatsangehörige. Bei der Kontrolle der Reisedokumente traten erste Probleme auf: Ein 36-jähriger Kosovare hatte keinen Reisepass dabei, und ein 30-jähriger Kosovare führte lediglich eine Identitätskarte mit sich – beide Dokumente reichten für den Grenzübertritt nicht aus.

Anstatt kooperativ zu reagieren, schlug die Stimmung sofort um. Der 36-Jährige wurde respektlos und aggressiv. Als die Beamten den Fahrer baten auszusteigen, beleidigte der Mann die Polizisten und versuchte trotz mehrfacher Aufforderung, den Wagen zu verlassen.

Betrunken Polizei Festnahme
Foto: Symbolbild

Beamte müssen Randalierer zu Boden bringen

Die Situation eskalierte weiter, als der 36-Jährige schließlich gewaltsam ausstieg. Die Bundespolizisten mussten ihn zu Boden bringen und fesseln. Während dieser Maßnahme mischte sich der 30-jährige Landsmann ein. Er störte die Beamten bei der Arbeit, nahm eine drohende Haltung ein und bedrohte die Einsatzkräfte schließlich direkt. Auch er musste überwältigt und gefesselt werden. Wie sich herausstellte, waren beide Männer stark alkoholisiert.

Drogenfund bei Durchsuchung

Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Beamten zudem auf eine geringe Menge Cannabis. Dieses gehörte nach ersten Ermittlungen einem 24-jährigen deutschen Beifahrer. Der Fall wurde zuständigkeitshalber an den Zoll Furth im Wald übergeben, der nun wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ermittelt.

Gegen die beiden Hauptstörer (36 und 30 Jahre) wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, unerlaubter Einreise, Beleidigung sowie Bedrohung ermittelt. Da beide einen festen Wohnsitz in Deutschland haben, durften sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg weiterreisen.


📊 Kompakt-Faktencheck

  • Ort: Grenzübergang Furth im Wald

  • Zeit: Donnerstag, 01.01.2026, 19:45 Uhr

  • Beteiligte: Zwei Kosovaren (30, 36) und ein Deutscher (24)

  • Delikte: Widerstand gegen Beamte, Beleidigung, Bedrohung, Drogendelikt

  • Folge: Beide Randalierer gefesselt, Anzeigen erstattet, Cannabis sichergestellt


🔍 Zeugenaufruf

Personen, die den Vorfall am Grenzübergang beobachtet haben, werden gebeten, sich für ergänzende Aussagen beim Bundespolizeirevier Furth im Wald unter der Telefonnummer 09973/8454-0 zu melden.