Am Mittwochmorgen, dem 10. September 2025, wurde das Industriegebiet in Döllnitz Schauplatz eines Großeinsatzes. Rund 100 Einsatzkräfte, alarmiert mit dem Stichwort Brand B 4 Industrie, eilten zu einem Brand, der weithin sichtbare Rauchschwaden in den Himmel schickte.

Sofort nach Eintreffen begannen die ersten Feuerwehrkräfte mit einem umfassenden Löschangriff, um die Ausbreitung der Flammen zu verhindern.


Brand

Ersten Angaben vor Ort zufolge hatte ein Förderband einer Trocknungsmaschine Feuer gefangen. Glücklicherweise transportierte die Maschine zum Zeitpunkt des Brandes keine Materialien, was eine weitere Eskalation der Situation verhinderte.

Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Feuerwehren konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Ein Löschangriff erfolgte auch über eine Drehleiter, um die Flammen effektiv von oben zu bekämpfen. Nach etwa 45 Minuten konnte der Einsatzleiter bereits „Feuer aus“ melden.


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Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch rund eine halbe Stunde hin, um sicherzustellen, dass keine versteckten Glutnester den Brand erneut entfachen konnten. Zahlreiche Atemschutztrupps der Feuerwehren aus der Umgebung waren in Döllnitz im Einsatz und leisteten wichtige Arbeit unter schwierigen Bedingungen.


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Ersten Schätzungen und Aussagen der Polizei zufolge beläuft sich der entstandene Sachschaden im siebenstelligen Bereich, was die Dimension des Vorfalls verdeutlicht. Die genaue Brandursache wird derzeit noch ermittelt.

Meldung der Polizei Eschenbach dazu:

Brand im Industriegebiet Döllnitz.

Pressath/Döllnitz. Am 10.09.2025, um 07:45 Uhr, wurde der Integrierten Leitstelle ein Brand bei der Firma Rettenmeier im Industriegebiet Döllnitz mitgeteilt. Das Feuer entstand in einer nicht in Betrieb befindlichen Trocknungsanlage des Pelletswerks und wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst.

Durch sofort einschreitende Mitarbeiter konnte der Brand zunächst eingedämmt werden. Zudem wurde ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren und des BRK alarmiert. Diese waren mit insgesamt rund 110 Einsatzkräften vor Ort und übernahmen dort die notwendigen Löscharbeiten sowie die Versorgung der Mitarbeiter.

Durch den Brand wurden keine Personen verletzt. Ein Teil der Trocknungsanlage wurde durch den Brand völlig zerstört. Der Sachschaden wird nach ersten Erkenntnissen auf einen siebenstelligen Betrag geschätzt.