Nach dem verheerenden Feuer in einer dezentralen Asylbewerberunterkunft in Schwandorf am Donnerstag liegen nun erste Ermittlungsergebnisse vor. Während das Erdgeschoss des Gebäudes komplett ausbrannte, gibt die Kriminalpolizei Amberg Entwarnung bezüglich einer möglichen Fremdeinwirkung.
Erdgeschoss in Vollbrand – Drei Leichtverletzte
Gegen 10:10 Uhr am Donnerstag (15.01.2026) war in dem Gebäude ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand das gesamte Erdgeschoss bereits in Vollbrand. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindert und die Flammen zügig gelöscht werden.
Alle Bewohner der Unterkunft konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Dennoch forderte der Brand drei Leichtverletzte, die medizinisch versorgt werden mussten.

Kripo schließt Vorsatz aus
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Nach einer ersten Begutachtung des Brandortes durch die Spezialisten für Brandermittlung gibt es derzeit keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.
Vielmehr deutet alles auf ein unglückliches Ereignis hin: Erste Erkenntnisse der Ermittler deuten auf einen technischen Defekt als Auslöser des Feuers hin. Die Untersuchungen am Tatort dauern jedoch noch an, um die genaue Ursache zweifelsfrei zu klären.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Dezentrale Asylunterkunft, Schwandorf |
| Zeit | Donnerstag, 15.01.2026, ca. 10:10 Uhr |
| Schadenslage | Erdgeschoss in Vollbrand |
| Personenschaden | 3 Leichtverletzte (alle evakuiert) |
| Ursache | Vermutlich technischer Defekt (Vorsatz ausgeschlossen) |
| Ermittlung | KPI Amberg |
