Bundespolizei
Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus ließen am Wochenende (26.-28.Juli) an der Grenzkontrollstelle in Waidhaus gleich dreimal die Handschellen klicken. Einer der per Haftbefehl gesuchten Männer sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt Weiden.
Am Freitag ließ die Kontrolle eines 23-jährigen Bulgaren den Fahndungscomputer der Beamten rot aufblinken. Wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz sprach das Amtsgericht Weiden im Juli 2023 eine Geldstrafe in Höhe von 550 Euro gegen den Osteuropäer aus. Da er diese bis dato nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Weiden Haftbefehl gegen ihn. Der 23-Jährige bezahlte seine offenen Justizschulden noch an der Kontrollstelle. Ihm blieb somit die im Haftbefehl angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe erspart.

Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis war die Staatsanwaltschaft Bayreuth auf der Suche nach einem 49-jährigem Rumänen. Beamte der Bundespolizei Waidhaus nahmen ihn nach einer Kontrolle an der A6 fest und vollstreckten den gegen den Osteuropäer erlassenen Haftbefehl, Die Justizschulden aus einem Verfahren des Amtsgerichts Bayreuth in Höhe von 800 Euro konnte der 49-Jährige aber bezahlen. Einer Weiterreise des Verkehrssünders stand somit nichts mehr im Weg.
Direkt ins Gefängnis ging es am Sonntag für einen 42-jährogen Deutschen. Da er seine Haftstrafe aus einem Gerichtsverfahren nicht angetreten hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Darmstadt Haftbefehl gegen den Deutschen.
Wegen des Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen und des Besitzes einer halbautomatischen Kurzwaffe verurteilte ihn das Amtsgericht Fürth zu einer Haftstrafe von 10 Monaten. Beamte der Bundespolizei nahmen ihn an der Grenzkontrollstelle an der A6 in Waidhaus fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.
