Ein nächtlicher Ausflug von vier Jugendlichen aus der nördlichen Oberpfalz endete in den frühen Morgenstunden am Regensburger Hauptbahnhof. Die Mädchen waren zuvor aus einer sozialen Einrichtung in Weiden verschwunden.
(Bericht der Bundespolizei Waldmünchen)
Gezielte Fahndung nach Hinweis aus Weiden
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (12./13.03.2026) wurde das Bundespolizeirevier Regensburg gegen 23:30 Uhr vom Polizeipräsidium Oberpfalz alarmiert.
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Die Ausgangslage: Vier Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren waren aus ihrer Wohngruppe in Weiden weggelaufen.
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Die Vermutung: Erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass sich die Jugendlichen in einen Zug mit Fahrtziel Regensburg abgesetzt hatten.

Aufgriff am Arcadensteg
Die Bundespolizisten behielten die eintreffenden Züge aus Richtung Norden genau im Blick.
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Der Treffer: Kurz nach Mitternacht, um 00:19 Uhr, erreichte die entsprechende Bahn den Hauptbahnhof. Eine Streife entdeckte die vier deutschen Jugendlichen kurz darauf im Bereich des Arcadenstegs.
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In Schutzgewahrsam: Um das Wohl der Minderjährigen zu gewährleisten, nahmen die Beamten die Gruppe in Schutzgewahrsam.
Der Ausflug endete schließlich sicher, aber unter polizeilicher Aufsicht: Die Mädchen wurden noch in der Nacht an die Jugendschutzstelle Regensburg übergeben, die nun die weiteren Schritte koordiniert.
📋 Kompakt-Faktencheck: Aufgriff am Hauptbahnhof
| Detail | Fakten |
| Ort | Regensburg Hauptbahnhof (Arcadensteg) |
| Zeitpunkt | Freitag, 13.03.2026, 00:19 Uhr |
| Personen | Vier deutsche Mädchen (13 bis 16 Jahre) |
| Herkunft | Wohngruppe in Weiden i.d.OPf. |
| Verbleib | Übergabe an Jugendschutzstelle Regensburg |
