An einer Bushaltestelle in Regensburg entriss ein 36-Jähriger einem älteren Mann dessen Gehstock und schlug mit dem Hilfsmittel mehrfach auf sein Opfer ein, bis der Stock zerbrach.


Brutaler Übergriff am helllichten Tag

Am 30. Mai 2026 gegen 14:15 Uhr kam es an der Bushaltestelle im Bereich der Hermann-Geib-Straße Ecke Alfons-Auer-Straße in Regensburg zu einem besonders brutalen Vorfall. Ein 36-jähriger Mann entriss einem älteren Herrn zunächst dessen Gehstock und schlug anschließend wiederholt mit der Gehhilfe auf das Opfer ein. Die Schläge waren so heftig, dass der Gehstock dabei zu Bruch ging. Passanten schritten ein und unterbrachen den Angriff. Der Täter entfernte sich daraufhin vom Tatort – das verletzte Opfer verließ die Örtlichkeit ebenfalls noch vor Eintreffen der Polizei.


Festnahme nach Fahndung

Dank einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnte der 36-jährige Tatverdächtige durch Polizeikräfte angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Diebstahl und Beleidigung aufgenommen. Wer jemanden mit einem Gegenstand schlägt, erfüllt nach deutschem Recht den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung gemäß § 224 StGB – diese ist mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bedroht.


Opfer unbekannt – Polizei bittet dringend um Mithilfe

Besonders ungewöhnlich: Das Opfer des Angriffs ist der Polizei bis dato nicht bekannt. Der verletzte ältere Herr verließ den Tatort, noch bevor die Beamten eintrafen. Die Polizei Regensburg bittet ihn ausdrücklich, sich zu melden. Auch Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder den Geschädigten identifizieren können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0941 / 506-2001 bei der Polizei zu melden. Jeder Hinweis kann entscheidend für die laufenden Ermittlungen sein.