Die Bundespolizei hat am Montagabend zwei Jugendliche gestoppt, die massenweise verbotene Waffen und illegale Pyrotechnik über die Grenze bringen wollten. Die Reise endete für die 15-Jährigen auf dem Polizeirevier.
Schlagringe und Butterflymesser im Gepäck
Am Montagabend (16.02.2026) gegen 18:30 Uhr nahmen Bundespolizisten in einem Zug aus Prag auf Höhe Furth im Wald zwei 15-jährige Deutsche unter die Lupe. Obwohl die Jugendlichen die Frage nach verbotenen Gegenständen zunächst verneinten, förderte die Durchsuchung ein erschreckendes Arsenal zutage.
Die Beamten stellten sicher:
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Zwei Schlagringe (verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz)
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Zwei Butterflymesser (ebenfalls verbotene Waffen)
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Ein Springmesser
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Illegale Feuerwerkskörper (ohne erforderliche Zulassung für Deutschland)

Ermittlungen und Übergabe an die Eltern
Nach ersten Erkenntnissen hatten die beiden Jugendlichen die Waffen und Böller gemeinschaftlich in Tschechien erworben und über die Grenze geschmuggelt. Das Bundespolizeirevier Furth im Wald hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet.
Die Liste der Tatvorwürfe ist lang:
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Verstöße gegen das Waffengesetz
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Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz
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Verstöße gegen das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter
Zudem wurde das zuständige Jugendamt über den Vorfall informiert. Der Ausflug endete schließlich wenig ruhmreich: Die Erziehungsberechtigten mussten ihre Söhne persönlich bei der Bundespolizei abholen.
📋 Kompakt-Faktencheck: Waffenschmuggel Furth im Wald
| Detail | Fakten |
| Ort | Zug Prag–Deutschland (Höhe Furth im Wald) |
| Zeitpunkt | Montag, 16.02.2026, 18:30 Uhr |
| Beteiligte | Zwei deutsche Jugendliche (beide 15 Jahre) |
| Sichergestellt | 2 Schlagringe, 2 Butterflymesser, 1 Springmesser, illegale Böller |
| Konsequenz | Strafverfahren, Einschaltung Jugendamt, Abholung durch Eltern |
