Bei Grenzkontrollen in Furth im Wald stellte die Bundespolizei am Montag ein verbotenes Springmesser sowie illegales Silvesterfeuerwerk sicher.

 

Bundespolizei
Foto: Bundespolizei Waldmünchen

 

Verbotenes Springmesser bei Einreise entdeckt

Am frühen Montagmorgen (15. Dezember) kontrollierten Fahndungskräfte der Bundespolizei am Grenzübergang Furth im Wald einen Pkw mit tschechischer Zulassung. Bei der Durchsuchung eines 55-jährigen tschechischen Staatsangehörigen fanden die Beamten in dessen Hosentasche ein verbotenes Springmesser mit einer Klingenlänge von rund zehn Zentimetern.

Der Mann gab an, Eigentümer des Messers zu sein. Die Bundespolizei stellte die Waffe sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt.

Illegales Feuerwerk bei 19-jährigem Franzosen sichergestellt

Am Abend desselben Tages kontrollierten Bundespolizisten erneut ein Fahrzeug am Grenzübergang Furth im Wald. In einem Pkw mit deutscher Zulassung befand sich ein 19-jähriger französischer Staatsangehöriger als Beifahrer.

Der junge Mann gab an, die Feuerwerkskörper bereits in der Vorwoche auf einem Markt in Tschechien gekauft zu haben. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine Feuerwerksbatterie sowie fünf Raketen mit einem Gesamtgewicht von knapp 3,5 Kilogramm fest. Für den Besitz konnte der Franzose keine behördliche Genehmigung vorlegen.

Da die Pyrotechnik in Deutschland nicht zugelassen war, wurde sie sichergestellt. Das Bundespolizeirevier Furth im Wald leitete Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, das Gefahrgutbeförderungsgesetz sowie die Gefahrgutverordnung ein. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte die Fahrzeugbesatzung ihre Fahrt fortsetzen.