Am Mittwochnachmittag haben Fahndungskräfte der Bundespolizei zwei türkische Staatsangehörige im Einreisezug aus Prag festgestellt. Da die erforderlichen Dokumente für Deutschland fehlten, endete die Reise noch am selben Tag mit einer Zurückweisung.
Kontrolle im grenzüberschreitenden Zug
Gegen 16:30 Uhr am Mittwoch (28.01.2026) unterzogen Beamte der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen zwei Männer im Alter von 30 und 39 Jahren einer Routinekontrolle. Die beiden Türken waren im internationalen Zug von Prag in Richtung Furth im Wald unterwegs.
Zwar konnten beide Männer gültige türkische Reisepässe vorweisen, doch bei der genaueren Überprüfung stellte sich heraus, dass jegliche Visa oder aufenthaltslegitimierende Papiere für die Einreise nach Deutschland fehlten.

Ermittlungen und Zurückweisung
Die Polizeibeamten nahmen die Männer im Bahnhof Cham aus dem Zug und brachten sie zur weiteren Sachbearbeitung in das Bundespolizeirevier Furth im Wald. Gegen die beiden wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.
In enger Absprache mit dem Gemeinsamen Zentrum in Schwandorf wurde schließlich die sofortige Rückführung angeordnet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen mussten die Männer die Rückreise nach Tschechien antreten.
📋 Kompakt-Faktencheck
| Details | Information |
| Ort | Einreisezug aus Prag (Kontrolle Furth im Wald / Cham) |
| Zeit | Mittwoch, 28.01.2026, ca. 16:30 Uhr |
| Personen | Zwei Türken (30 und 39 Jahre) |
| Verstoß | Unerlaubte Einreise ohne erforderliche Dokumente |
| Konsequenz | Strafanzeige & Zurückweisung nach Tschechien |
| Behörde | Bundespolizeiinspektion Waldmünchen |
