Ein Bundespolizist mit besonderer Gesichtserkennungsgabe identifizierte am Hauptbahnhof Regensburg einen gesuchten Tatverdächtigen. Der 18-Jährige gilt als vierter Verdächtiger in einem Parfümeriediebstahl vom Dezember 2025.


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Foto: Symbolbild

Außergewöhnliche Fähigkeit im Einsatz

Am Freitagabend, dem 19. Juni, erkannte ein Beamter der Bundespolizeiinspektion Waldmünchen während seiner regulären Streife am Hauptbahnhof Regensburg einen gesuchten Mann. Der Beamte ist sogenannter Super-Recognizer — eine Person mit der angeborenen Fähigkeit, Gesichter auch nach langer Zeit oder bei deutlichen äußerlichen Veränderungen zuverlässig wiederzuerkennen. Diese seltene Gabe wird von Polizeibehörden weltweit gezielt eingesetzt, um unbekannte Täter zu identifizieren.

Diebstahl in Regensburger Einkaufspassage

Hintergrund der Fahndung war ein Diebstahl aus dem Dezember 2025: Vier Täter hatten gemeinsam mehrere hochpreisige Parfüms aus einem Stand in den Regensburger Arcaden entwendet. Drei der vier damals unbekannten Verdächtigen waren den Bundespolizisten zuvor bereits bekannt geworden und konnten identifiziert werden. Der vierte blieb bislang unbekannt.

Vierter Tatverdächtiger identifiziert

Durch die Beobachtung des Super-Recognizers am Bahnhof konnte nun auch der vierte Tatverdächtige namhaft gemacht werden. Es handelt sich um einen 18-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen. Nach der Kontrolle des Reisenden und der Feststellung seiner Identität übergaben die Bundespolizisten den Sachverhalt samt Personalien an die sachlich zuständige Polizeiinspektion Regensburg Süd. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann auf freien Fuß gesetzt.

Ermittlungen abgeschlossen

Mit der Identifizierung des 18-Jährigen sind alle vier Tatverdächtigen des Parfümeriediebstahls nun namentlich bekannt. Die weiteren strafrechtlichen Schritte obliegen der Polizeiinspektion Regensburg Süd.