Bei Grenzkontrollen an der Autobahn 6 stellen Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus eine manipulierte tschechische Identitätskarte sicher. Der Besitzer hatte das Ablaufdatum des fremden Dokuments eigenhändig unkenntlich gemacht.


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Foto: Symbolbild / KI

Kontrolle in der Nacht

In der Nacht von Sonntag auf Montag, 28. auf 29. Juni 2026, kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus im Rahmen der wiedereingeführten Grenzkontrollen einen Mann an der A6 bei Waidhaus. Dabei fanden sie in einem Zigarettenetui, das der Mann am Körper trug, eine tschechische Identitätskarte.

Dokument stimmte nicht mit der Person überein

Beim Abgleich vor Ort stellte sich rasch heraus, dass die aufgefundene Identitätskarte nicht mit der kontrollierten Person übereinstimmte. Zudem entdeckten die Beamten deutliche Manipulationen an dem Dokument: Das Ablaufdatum war durch Zerkratzen unkenntlich gemacht worden.

Eigene Angaben des Mannes

Auf Nachfrage erklärte der 50-jährige tschechische Staatsangehörige, seine eigene Identitätskarte sei abgelaufen. Die sichergestellte Karte gehöre einem Freund, der sie in seiner Wohnung vergessen habe. Da sein eigenes Dokument ungültig gewesen sei, habe er das Papier des Freundes mitgenommen und das Ablaufdatum durch Zerkratzen verändert. Eine schlüssige Begründung, warum er sich nicht mit seinem eigenen, wenn auch abgelaufenen Ausweis ausgewiesen hatte, blieb der Mann schuldig. Nach der Sicherstellung der manipulierten Identitätskarte leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Missbrauchs von Ausweispapieren ein.

Weiterreise gestattet

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen gestatteten die Beamten dem Mann die Weiterreise. Die sichergestellte Identitätskarte verbleibt als Beweismittel bei der Bundespolizei.