Bei Kontrollen auf der A6 hat die Bundespolizei den Fahrer eines internationalen Linienbusses aus dem Verkehr gezogen. Der Albaner ignorierte ein bestehendes Einreiseverbot und war zudem seit über einem Monat illegal im Schengenraum unterwegs.
Busfahrt von Albanien nach Brüssel endet an der Grenze
Am Dienstagabend (10.02.2026) nahmen Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus einen Reisebus mit kosovarischer Zulassung unter die Lupe. Der Bus befand sich auf der Fernstrecke von Tirana nach Brüssel. Bei der routinemäßigen Überprüfung des 33-jährigen Fahrers spuckte der Fahndungscomputer einen Volltreffer aus.

Wiederholungstäter: Einreiseverbot seit 2025
Gegen den albanischen Staatsangehörigen besteht bereits seit dem Vorjahr ein striktes Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Der Grund: Der Mann war in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz polizeilich in Erscheinung getreten und zurückgewiesen worden.
Dieses Mal stellten die Beamten fest:
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Illegaler Aufenthalt: Der Mann hatte die zulässige Aufenthaltsdauer im Schengenraum bereits um 34 Tage überschritten.
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Missachtung des Verbots: Er versuchte trotz des bestehenden Banns erneut, deutschen Boden zu betreten.
Abschiebung per Flugzeug geplant
Die Bundespolizei beendete die Fahrt für den 33-Jährigen sofort. Da er sich als unbelehrbar erwies, wird er dieses Mal nicht nur einfach zurückgewiesen: Eine Zurückweisung mit dem Flugzeug direkt in sein Heimatland Albanien ist bereits in Planung.
Die zehn Fahrgäste im Bus hatten indes Glück im Unglück. Da ein zweiter Ersatzfahrer an Bord war, konnte die Reise in Richtung Brüssel nach den polizeilichen Maßnahmen ohne größere Verzögerung fortgesetzt werden.
📋 Kompakt-Faktencheck: Grenzkontrolle A6
| Detail | Fakten |
| Ort | Autobahn A6, Grenzübergang Waidhaus |
| Zeitpunkt | Dienstagabend, 10.02.2026 |
| Person | 33-jähriger Busfahrer (Albaner) |
| Verstoß | Einreise trotz Verbot; Überziehung d. Aufenthaltsdauer (34 Tage) |
| Konsequenz | Einreiseverweigerung; geplante Abschiebung per Flug |
| Fahrgäste | 10 Personen; Weiterreise dank Ersatzfahrer möglich |
