Die Bundespolizei Waidhaus beendete die Reise des Mannes, der nicht nur wegen Diebstahls mit Waffen gesucht wurde, sondern nun auch eine neue Strafanzeige am Hals hat.

 

Handschellen statt Einreise: Mehrere Treffer im Fahndungssystem

Am Montag (23.02.2026) kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Grenzübergang Waidhaus/Landstraße einen bulgarischen Transporter. Bei der Überprüfung eines 35-jährigen Mitfahrers leuchtete das Fahndungssystem mehrfach auf:

  • Schwere Delikte: Der Mann ist in Deutschland kein Unbekannter. Er wurde bereits mehrfach wegen Diebstählen und Drogendelikten verurteilt. Besonders schwer wiegt eine Verurteilung des Amtsgerichts Frankfurt wegen Diebstahls mit Waffen.

  • Abschiebung und Verbot: Aufgrund seiner langen Liste an Straftaten wurde ihm bereits 2022 die Freizügigkeit entzogen und er wurde in sein Heimatland abgeschoben. Verbunden war dies mit einem fünfjährigen Wiedereinreiseverbot.

  • Aktuelle Haftbefehle: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main suchte den Mann aktuell in drei Fällen, in zweien davon lag ein direkter Haftbefehl vor.

 

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Foto: Symbolbild

 

Ermittlungsverfahren und Haftantritt

Die Bundespolizei leitete gegen den 35-Jährigen ein neues Ermittlungsverfahren wegen der versuchten unerlaubten Einreise trotz bestehenden Verbots ein.

Am Dienstag wurde der Festgenommene der Justiz übergeben. Er wird nun die nächsten Wochen und Monate in einer Justizvollzugsanstalt verbringen, um seine restlichen Haftstrafen aus den früheren Verurteilungen zu verbüßen.


📋 Kompakt-Faktencheck: Festnahme in Waidhaus

Detail Fakten
Ort Grenzübergang Waidhaus/Landstraße
Zeitpunkt Montag, 23.02.2026
Person 35-jähriger Bulgare
Gründe Zwei Haftbefehle (u. a. Diebstahl mit Waffen), Einreiseverbot
Konsequenz Neues Strafverfahren, Überstellung in die JVA