Eine 25-jährige Frau wurde am Montagnachmittag bei der Einreise aus Tschechien von der Bundespolizei gestoppt. In ihrer Handtasche verbarg sie eine gefährliche Waffe, die nun ein juristisches Nachspiel hat.

 

Verdeckte Waffe im Fahrzeug gefunden

Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus führten am Montag (02.03.2026) Grenzkontrollen im Bereich Waldsassen durch. Dabei hielten sie eine 25-jährige Deutsche an, die gerade aus der Tschechischen Republik einreiste.

  • Die Befragung: Auf die explizite Frage nach Waffen oder verbotenen Gegenständen antwortete die junge Frau zunächst mit „Nein“.

  • Der Fund: Bei der anschließenden Durchsuchung des Pkw wurden die Beamten dennoch fündig. In einer Handtasche entdeckten sie einen sogenannten Klappschlagring mit vier zusammenhängenden Ringen.

 

Waldsassen, Bundespolizei
Foto: Bundespolizei Waldsassen

 

Rechtliche Folgen: Anzeige und Sicherstellung

Die Frau räumte den Besitz und die Einfuhr der Waffe schließlich ein und händigte den Gegenstand den Beamten aus.

  • Waffengesetz: Schlagringe sind in Deutschland als verbotene Gegenstände eingestuft. Da sie für den verdeckten Einsatz konzipiert sind und schwerste Verletzungen verursachen können, ist bereits der bloße Besitz strafbar.

  • Konsequenz: Der Schlagring wanderte direkt in die Asservatenkammer. Gegen die 25-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Sie durfte nach Abschluss der Maßnahmen weiterreisen, muss aber mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.


📋 Kompakt-Faktencheck: Waffenfund Waldsassen

Detail Fakten
Ort Grenzübergang Waldsassen
Zeitpunkt Montag, 02.03.2026, Nachmittag
Beteiligte 25-jährige Deutsche
Gegenstand Klappschlagring (verbotene Waffe)
Folge Strafanzeige & Sicherstellung