Erneuter Aufgriff an der Grenze: Die Bundespolizei Waidhaus stoppte an der A6 einen 41-jährigen Moldauer, der trotz bestehendem Einreiseverbot erneut versuchte, nach Deutschland einzureisen.

 

Waidhaus, Bundespolizei
Foto: Symbolbild

 

Kontrolle an der Grenzkontrollstelle Waidhaus

Bundespolizei. Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am Dienstag, 16. Dezember 2025, im Rahmen der Grenzkontrollen an der Bundesautobahn A6 einen 41-jährigen moldauischen Staatsangehörigen überprüft. Der Mann war als Passagier in einem moldauischen Reisebus unterwegs.

Bei der Kontrolle legte er einen gültigen moldauischen Reisepass sowie ein rumänisches Visum vor. Dieses war jedoch bereits seit dem 7. November 2025 abgelaufen.

Mehrfache Zurückweisungen in der Vergangenheit

Ein Abgleich der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass gegen den Mann eine Ausschreibung zur Zurückschiebung bestand. Diese war durch die Bundespolizeidirektion München veranlasst worden.

Weitere Ermittlungen zeigten, dass der 41-Jährige bereits am 23. November 2022 bei der Bundespolizei in Freilassing beim Versuch der unerlaubten Einreise aufgegriffen und zurückgewiesen worden war. Das daraus resultierende Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht weiterhin. Zudem war der Mann erst am 22. November 2025 aus Österreich zurückgewiesen worden.

Bundespolizei – Einreise verweigert – Übergabe an tschechische Behörden

Die Bundespolizei leitete erneut ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein und verweigerte dem Mann die Einreise nach Deutschland.

Anschließend wiesen die Beamten den 41-Jährigen in die Tschechische Republik zurück und übergaben ihn dort an die zuständigen tschechischen Behörden.