Kurz vor dem Jahreswechsel gelang dem Bundespolizeirevier Furth im Wald ein bedeutender Schlag gegen den illegalen Böllerschmuggel: Bei gezielten Kontrollen am Grenzübergang wurden insgesamt 15 Kilogramm gefährliche Pyrotechnik sichergestellt.
13 Kilo Explosivstoff im Kofferraum entdeckt
Am Silvestertag (31. Dezember) stoppten Beamte der Bundespolizei am Grenzübergang Furth im Wald einen Pkw mit deutscher Zulassung. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs machten die Polizisten einen gefährlichen Fund: Im Kofferraum befanden sich fast 13 Kilogramm illegale Pyrotechnik der Kategorie F3. Der Fahrer, ein 38-jähriger Deutscher, konnte die für diese Kategorie zwingend erforderliche behördliche Erlaubnis nicht vorweisen. Die Beamten stellten die gesamte Ware sofort sicher.

Tschechischer Staatsbürger bereits am Vortag erwischt
Die Ermittlungsserie begann bereits einen Tag zuvor. Gegen 08:45 Uhr kontrollierten die Fahnder einen 35-jährigen Tschechen. Auch er führte illegale Feuerwerkskörper mit sich – eine Feuerwerksbatterie mit einem Gesamtgewicht von rund zwei Kilogramm. Ohne die nötigen Zulassungspapiere blieb den Beamten auch hier nur die Beschlagnahmung der gefährlichen Fracht.
Gegen beide Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter sowie die Gefahrgutverordnung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften sie ihre Reise ohne die Böller fortsetzen.
📦 Kompakt-Faktencheck
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Ort: Grenzübergang Furth im Wald
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Zeit: 30.12.2025 (08:45 Uhr) und 31.12.2025
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Beteiligte: Ein 38-jähriger Deutscher und ein 35-jähriger Tscheche
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Sicherstellung: Insgesamt ca. 15 kg illegale Pyrotechnik (u. a. Kategorie F3)
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Rechtliche Folgen: Anzeigen nach dem Sprengstoffgesetz und der Gefahrgutverordnung
📞 Hinweis der Polizei
Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Kauf und der Einfuhr von nicht zugelassener Pyrotechnik. Diese Produkte sind oft mangelhaft verarbeitet und können unvorhersehbare, lebensgefährliche Reaktionen zeigen. Hinweise zu verdächtigen Verkäufen oder Transporten nimmt das Bundespolizeirevier Furth im Wald oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
