Die Bundespolizei hat am Freitagabend in einem Reisezug aus Tschechien einen 53-jährigen Mann gestoppt. In seinem Gepäck fanden die Beamten neben einem verbotenen Schlagring auch eine Machete.
Schlagring und Machete im Reisegepäck
Am Freitag (13.02.2026) gegen 20:30 Uhr kontrollierten Beamte des Bundespolizeireviers Furth im Wald einen tschechischen Staatsangehörigen. Der Mann war in einem Zug von Prag in Richtung Deutschland unterwegs, als die Polizisten auf Höhe von Cham sein Gepäck genauer unter die Lupe nahmen.
Die Durchsuchung brachte gleich mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz ans Licht:
-
Verbotener Gegenstand: In seiner Jackentasche führte der 53-Jährige einen Schlagring mit sich – ein Gegenstand, dessen Besitz in Deutschland generell verboten ist.
-
Hieb- und Stichwaffen: Im Rucksack des Mannes entdeckten die Fahnder eine Machete sowie ein weiteres feststehendes Messer.
-
Klingenlänge: Da das Messer eine Klingenlänge von über zwölf Zentimetern aufwies, ist das Führen in der Öffentlichkeit ohne berechtigtes Interesse untersagt.

Ermittlungsverfahren eingeleitet
Die Bundespolizisten stellten das gesamte Waffenarsenal umgehend sicher. Gegen den 53-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann seine Reise ohne die Waffen fortsetzen.
📋 Kompakt-Faktencheck: Waffenfund im Zug
| Detail | Fakten |
| Ort | Zug Prag–Deutschland (Höhe Cham) |
| Zeitpunkt | Freitag, 13.02.2026, 20:30 Uhr |
| Sichergestellt | Schlagring, Machete, Messer (>12 cm Klinge) |
| Beschuldigter | 53-jähriger Tscheche |
| Ermittelnde Dienststelle | Bundespolizeirevier Furth im Wald |
