Polizei zieht binnen 24 Stunden drei alkoholisierte Fahrzeugführer aus dem Verkehr. Ein Radfahrer stürzt ins Gebüsch, ein Autofahrer verursacht einen Unfall.
Radfahrer landet im Gebüsch
In den frühen Sonntagmorgenstunden beobachtete eine zivile Streife der Polizeiinspektion Amberg einen 51-jährigen polnischen Radfahrer, der in Schlangenlinien entlang des Kaiser-Wilhelm-Rings fuhr. Kurz bevor die Beamten ihn kontrollieren wollten, stürzte er mit seinem Fahrrad ins Gebüsch, blieb dabei jedoch unverletzt. Die anschließende Kontrolle ergab einen Alkoholwert von über 2 Promille. Nach einer Blutentnahme im Krankenhaus wurde der Mann wieder entlassen, ihn erwartet eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
Auffahrunfall mit 2,2 Promille
Deutlich teurer wurde es für einen 26-jährigen Letten. In der Poststraße in Schmidmühlen fuhr er in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit seinem VW Golf gegen einen geparkten Audi. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer, ein anschließender Test bestätigte den Verdacht mit knapp 2,2 Promille. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro, verletzt wurde niemand. Nach der Blutentnahme stellte die Polizei den Führerschein sicher. Den Mann erwartet eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohols.
Rentner mit 0,5 Promille gestoppt
Bereits am Samstagabend gegen 17:30 Uhr geriet ein 72-jähriger Amberger in der Regensburger Straße in eine Verkehrskontrolle. Da der Rentner zuvor durch eine leicht unsichere Fahrweise aufgefallen war, führten die Beamten einen Alkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von knapp über 0,5 Promille, die Weiterfahrt wurde untersagt. Den Mann erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot.